FUSSBALL: Desaströser FC St.Gallen blamiert sich im Ländle

Die Talfahrt des FC St.Gallen geht ungebremst weiter. Die Espen kassieren beim 0:3 in Vaduz die vierte Pleite in Serie. In den letzten vier Spielen haben sie nun 14 Treffer kassiert.

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Ratlosigkeit bei Trainer Joe Zinnbauer und den Spielern des FC St.Gallen nach der Blamage in Vaduz. (Bild: GIAN EHRENZELLER (KEYSTONE))

Ratlosigkeit bei Trainer Joe Zinnbauer und den Spielern des FC St.Gallen nach der Blamage in Vaduz. (Bild: GIAN EHRENZELLER (KEYSTONE))

Während Schlusslicht Vaduz mit dem vierten Saisonsieg punktemässig zu Lugano aufschloss, fallen die St.Galler immer tiefer in die Krise. In dieser Verfassung muss sich das Team von Joe Zinnbauer nach hinten ausrichten und kann den Traum von der Europa League vergessen.

Gianluca Gaudino bei den St.Galler Anhängern. (Bild: Keystone)
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Armando Sadiku überlistet Daniel Lopar und kann unbedrängt einschiessen. (Bild: Keystone)
2:0! Armando Sadiku hat die Führung des Heimteams ausbauen können. (Bild: Keystone)
Martin Angha hat im Zweikampf mit Armando Sadiku das Nachsehen. (Bild: Keystone)
Dejan Janjatovic hat die Lufthoheit. (Bild: Keystone)
Er versuchte es nach der FCZ-Pleite mit der harten Tour - erfolglos: Joe Zinnbauer, Trainer des FC St.Gallen. (Bild: Keystone)
Jubel bei den Vaduzern nach dem 3:0 von Ex-Espe Dejan Janjatovic. (Bild: Keystone)
Vaduz-Trainer mit St.Galler Vergangenheit: Giorgio Contini. (Bild: Keystone)
Armando Sadiku fixiert den Ball. (Bild: Keystone)
Ratlosigkeit in den St.Galler Gesichtern nach dem Schlusspfiff. (Bild: Keystone)
Cheftrainer Joe Zinnbauer und seinen Mannen stehen ungemütliche Tage bevor. (Bild: Keystone)
Der untröstliche Roy Gelmi nach dem Spiel. (Bild: Keystone)

Gianluca Gaudino bei den St.Galler Anhängern. (Bild: Keystone)


Bereits nach 38 Minuten stand das Ergebnis im Rheinpark-Stadion fest. Moreno Costanzo schoss den Gastgeber in der 4. Minute in Führung. Nur vier Minuten später stand es durch Armando Sadiku bereits 2:0. Der ehemalige St.Galler Dejan Janjatovic besiegelte das Schicksal der Gäste noch vor der Pause endgültig.

Im zweiten Durchgang brachten die Vaduzer die klare Führung ohne Not über die Distanz und festigten damit ihren Ruf als Angstgegner der St.Galler. Seit bald vier Jahren warten die Espen nun auf einen Sieg gegen den kleinen Nachbarn aus dem Ländle.

Vaduz - St. Gallen 3:0 (3:0)

5760 Zuschauer. - SR Hänni. - Tore: 4. Costanzo (Janjatovic) 1:0. 8. Sadiku 2:0. 38. Janjatovic (Sadiku) 3:0.

Vaduz: Klaus; Gülen, Stahel, Grippo, Untersee; Kukuruzovic, Muntwiler, Ciccone (81. Kaufmann); Janjatovic (71. Burgmeier); Costanzo (85. Messaoud), Sadiku.

St. Gallen: Lopar; Hefti, Gelmi (62. Cavusevic), Angha, Hanin; Mutsch (46. Gaudino), Leitgeb; Lang, Aleksic, Bunjaku (49. Aratore); Salli.

Bemerkungen: Vaduz ohne Jehle (krank), Hasler, Schürpf und Fekete (alle verletzt), Bühler und von Niederhäusern (beide gesperrt). St. Gallen ohne Tafer, Dziwniel, Russo, Thrier und Lässer (alle verletzt) und Tréand (nicht im Aufgebot). Verwarnungen: 10. Lang, 23. Ciccone, 52. Gelmi, 84. Kaufmann (alle Foul). (sda/red.)

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