Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

FUSSBALL: Der FC St. Gallen kann zugreifen

Der Rückstand des FC St. Gallen auf Rang vier, der zur Europa-League-Qualifikation berechtigt, beträgt einen Punkt. Damit ist die Ausgangslage besser als erwartet. Die Ostschweizer befinden sich nun vor wegweisenden Spielen.
Patricia Loher
Einer der Hoffnungsträger: Danijel Aleksic (links) ist mit neun Toren St. Gallens treffsicherster Stürmer. (Bild: Ralph Ribi)

Einer der Hoffnungsträger: Danijel Aleksic (links) ist mit neun Toren St. Gallens treffsicherster Stürmer. (Bild: Ralph Ribi)

FUSSBALL. Noch sind in der Super League elf Runden zu absolvieren. Der FC St. Gallen ist mit einem Spiel im Hintertreffen, die im Februar verschobene Begegnung in Sitten holen die Ostschweizer am 13. April nach. Möglich ist, dass die Mannschaft von Trainer Joe Zinnbauer bis zum Gastspiel im Tourbillon den FC Sion in der Tabelle überholt hat und in Richtung Europa League steuert – oder sie sich von Teams wie Thun und Luzern hat überholen lassen müssen. Die Ostschweizer befinden sich nach der Länderspielpause jedenfalls vor einer wegweisenden Phase mit drei Auswärtsspielen in Folge gegen Teams, die sich in Reichweite befinden müssten. Morgen gastieren sie beim an achter Stelle plazierten FC Zürich, am Sonntag, 10. April, treffen sie auswärts auf das letztklassierte Vaduz. Danach folgt unter der Woche das Nachtragsspiel in Sitten.

Nagelprobe in Vaduz

Nach den zwei Niederlagen gegen die Topteams Basel und Young Boys wird sich in den nächsten Wochen weisen, wie weit die St. Galler in ihrer Entwicklung tatsächlich schon sind. Sind sie den besten Teams zuletzt einen Schritt näher gekommen, worauf der 2:0-Heimsieg gegen die Grasshoppers hindeuten könnte? Oder gehören sie weiter zum breiten Mittelfeld, wofür die fehlende Konstanz und die sieben Gegentore in den vergangenen zwei Spielen sprechen könnten? An den nächsten drei Auswärtsspielen werden die St. Galler gemessen, obwohl ihre Bilanz in fremden Stadien mit drei Siegen, zwei Unentschieden und sechs Niederlagen nicht wirklich berauschend ist. Trotzdem: Vor allem die Partie in Vaduz wird für das Team zu einer Nagelprobe. Noch nie ist es dem eigentlich grossen Nachbarn St. Gallen in der Super League gelungen, die Liechtensteiner zu bezwingen.

Glückt St. Gallen am 10. April gegen die Vaduzer die Siegpremiere, wäre das zumindest ein Signal, dass sich die Mannschaft auf dem richtigen Weg befindet. Eine Niederlage wäre hingegen ein herber Rückschlag. Vaduz hat in der Super League seit sechs Spielen nicht mehr gewonnen. Der letzte Sieg gelang der Mannschaft von Trainer Giorgio Contini beim Rückrundenstart mit dem 5:2 in Lugano. Das Heimspiel gegen die Liechtensteiner trägt St. Gallen am 1. Mai aus.

St. Gallen trifft öfter

Nach all den Unruhen im vergangenen Jahr um den Abgang von Sportchef Heinz Peischl, den schlechten Saisonstart mit fünf Niederlagen in acht Spielen und den Rücktritt von Trainer Jeff Saibene ist St. Gallens gute Ausgangslage zu Beginn dieses Frühlings keine Selbstverständlichkeit. Unter Zinnbauer sind die Ostschweizer treffsicherer geworden: In 16 Meisterschaftsspielen haben die St. Galler immer mindestens ein Tor erzielt, der Durchschnitt liegt bei 1,5 Treffern pro Partie. Noch befindet sich das Team aber auf der Suche nach der Balance, denn insgesamt lässt die Mannschaft doch auch mehr Tore zu. Lange stellte St. Gallen die beste Abwehr der Liga. Zusammen mit Sion verfügen die Ostschweizer aber immer noch über die drittbeste Verteidigung der Super League.

Nur gerade ein Punkt fehlt den Ostschweizern auf Rang vier, der zur Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation berechtigt. Auch wenn es die Verantwortlichen zumindest öffentlich vermeiden, dies anzusprechen: Wer zwölf Partien vor dem Saisonende einem internationalen Platz derart nahe ist, muss die Ambitionen haben, diesen auch zu erreichen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.