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Fortitudo Gossau verliert gegen Basel: 45 Minuten reichen nicht

Fortitudo Gossau scheidet im Cup-Wettbewerb gegen Basel aus. Die St.Galler brechen gegen Ende der Partie ein und verlieren im 1/16-Final 26:32 (14:16).
Sarina Bischoff
Fortitudo Gossau scheidet im Cup-Wettbewerb gegen Basel aus. (Bild: Michel Canonica)

Fortitudo Gossau scheidet im Cup-Wettbewerb gegen Basel aus. (Bild: Michel Canonica)

Nachdem Fortitudo Gossau und Basel im ersten Spiel der neuen Saison beim 27:27 die Punkte geteilt hatten, war damit zu rechnen, dass es im Cup eine enge Angelegenheit würde. Dies trat dann bis zur 45. Minute auch ein, wobei die St.Galler das schlechtere Ende hatten. Gossau unterlag im Cup in der einzigen Partie zwischen zwei NLA-Clubs 26:32. Die Niederlage zeichnete sich im Prinzip von Beginn an ab, wirkten die St. Galler insgesamt doch wenig überzeugend.

In einer stimmungsarmen und niveaumässig bescheidenen Partie lagen die Ostschweizer in der ersten Halbzeit die gesamte Zeit in Rückstand, einzig beim Ausgleich zum 12:12 in der 26.Minute war dies nicht der Fall. Den Ausgleich erzielte Torhüter Ronan Le Peillet ins leere Tor. Damit erzielte er in den ersten 30 Minuten mehr Tore als er Bälle abwehrte. Diese Tatsache war bezeichnend für Fortitudos ersten Umgang. Von Anfang an taten sich die Gossauer schwer. In der Defensive fehlten die nötige Aggressivität und das Herausstechen auf die Gegenspieler, wodurch die Basler immer wieder zu einfachen Toren aus dem Rückraum kamen. Insbesondere Dennis Krause bekamen die St.Galler nicht in den Griff. Er erzielte alle seine sieben Tore im ersten Umgang. Hinzu kam die mangelnde Torhüterleistung, denn auch Silvio Meier, der die ersten 16 Minuten spielte, parierte lediglich zwei Bälle. «Das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüter funktionierte nicht optimal», sagte Samuel Weingartner nach dem Spiel.

Offensive zu fehlerhaft

Auch im Angriff konnten die Gossauer nicht überzeugen. Sie taten sich schwer, obwohl die Basler Verteidigung keineswegs sattelfest war. «14 erzielte Tore in einer Halbzeit sind in Ordnung, jedoch haben wir zu viele Chancen liegengelassen», so Weingartner. In der Tat vergaben die Fürstenländer zu viele Würfe und wirkten in ihren Aktionen müde. Einzig zu Beginn der Partie konnte Weingartner, der fünf der ersten sieben Treffer Fortitudos erzielte, mit Toren aus dem Rückraum einen Lichtblick schaffen.

Da aber auch die Basler nicht überzeugten, hatte Gossau zur Pause nur zwei Tore Rückstand (14:16). Diesen machte es bis Mitte der zweiten Halbzeit wett und ging mit 21:20 gar erstmals in Führung. Plötzlich zeigte Le Peillet eine Parade um die andere, und im Angriff machten Weingartner und Patrik Hruscak Druck. «Wir sind da aufgewacht, aber leider reichen 15 gute Minuten nicht», sagte der elffache Torschütze Weingartner.

«Leider reichen 15 gute Minuten nicht.»

In der Tat riss bei den St.Gallern nach dem 22:20 der Faden. Sie machten viele unerzwungene Fehler, und die Fehlwürfe nahmen zu. Basel glich aus, baute in der Folge seine Führung aus und geriet nie mehr in Gefahr. «Wir haben zwar gut gekämpft, aber es hat nicht gereicht, um aus der Negativspirale herauszufinden», sagte Weingartner, «jetzt müssen wir uns auf die Meisterschaft konzentrieren.» Auch dort wird Basel ein direkter Gegner im Kampf gegen den Abstieg sein.

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