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Keine weiteren Punkte: St.Gallen taucht gegen Luzern 0:1

In der fünften Runde der Super League musste der FC St.Gallen gegen Luzern ran. Als Tabellendritter waren die Espen die Favoriten, doch die Zentralschweizer belehrten alle eines besseren. Mit ihrem Siegestreffer in der 55. Minute gehen sie als Sieger vom Platz.
Alexandra Pavlovic
St.Gallens Nassim Ben Khalifa im Zweikampf mit Luzerns Christian Schwegler.

St.Gallens Nassim Ben Khalifa im Zweikampf mit Luzerns Christian Schwegler.

Das Tor

  • Der FC Luzern geht in der 55. Minute durch Idriz Voca in Führung. Nach einer Hereingabe von Schürpf scheitert Vargas zuerst an Stojanović. Doch Voca kommt an den Ball, der die freiliegende Kugel ins Netz befördert.

Die Spiel-Analyse

Blickte man vor der Partie auf die Statistik, so sprach alles für Luzern. In der vergangenen Saison gewannen die Zentralschweizer gegen St.Gallen alle vier Spiele. Der letzte Sieg der Ostschweizer geht auf den August 2016 zurück. Heute wollten die St.Galler das ändern. Von der Euphorie der vergangenen Saison war bei den Zentralschweizern kaum noch etwas zu sehen. Die Mannschaft um Trainer René Weiler wirkte nervös, wagte kaum anzugreifen und verlor viele Zweikämpfe.

Ganz anders die Ostschweizer. Sie waren gerade in den Anfangsminuten angriffslustig. Durch Pressing haben sie das Spiel der Luzerner praktisch unterbunden. Die Partie schien für die St.Galler Anhänger vielversprechend zu werden. Allerdings passierte danach nicht mehr viel. Das Spiel plätscherte vor sich hin. Mal überragten die Luzerner mit einer Aktion, mal die St.Galler. Die Espen versuchten es zwar immer wieder mit Zuspielen in den Strafraum, doch viele verliefen ins Leere - zu viele Fehlpässe. Einzig in der Nachspielzeit setzten die St.Galler einen Akzent: Nach einem Eckball von Tafer kommt Itten im Sechzehner zum Kopfball. Sein Abschluss findet den Weg aber nur an den Aussenpfosten.

In der zweiten Halbzeit geht es in gewohnter Manier weiter. Die Stadionbesucher sehen in den ersten zehn Minuten erneut zahlreiche Fehlpässe. Die Gäste aus Luzern können danach aber mehr und mehr Druck aufbauen und belohnen sich schliesslich in der 55. Minute mit einem Tor. Nach einer Hereingabe von Schürpf scheitert Vargas zuerst an St.Gallens Stojanović, doch dann kommt Voca, der die freiliegende Kugel ins Netz befördert. Die Zentralschweizer drehen nach dem Tor auf, gewinnen die Zweikämpfe und auch die Pässe kommen an. Und die St.Galler? Dank den heimischen Fans finden die Espen immer besser ins Spiel und bieten Paroli. Die lautstarken Fangesänge haben ihre Wirkung nicht verfehlt. Obwohl Zeidlers Team die Luzerner im eigenen Strafraum in Bedrängnis bringt, findet der Ball den Weg nicht ins Tor. Statt drei gibt es für die Espen am Ende der Partie keine Punkte. Sie können den Niederlagen-Fluch von 2016 gegen die Luzerner nicht brechen und gehen als Verlierer vom Platz.

Der Beste

Majeed Ashimeru; Der 20-jährige Mittelfeldspieler überzeugte gegen die Luzerner besonders durch seine Aktionen. Seine Zuspiele erreichten seine Mitspieler, er führte den Ball kontrolliert und war einer der auffälligsten auf dem Platz.

Dereck Kutesa: Note 4. Er ist ein Aktivposten im Mittelfeld. Den entscheidenden Pass kann aber auch er nicht spielen.
Nicolas Lüchinger: Note 3.5. Der Rheintaler ist aktiv, seine Vorstösse versanden aber oft. Defensiv nicht immer auf der Höhe.
Jordi Quintilla: Note 4. Zunächst vor, später in der Verteidigung. Spielt mit Übersicht, aber ohne entscheidende Aktion.
Vincent Sierro: Note 4. Er kommt für Vilotic. Er spielt ballsicher, der entscheidende Pass gelingt aber auch ihm nicht.
Yannis Tafer: Note 2.5. Von ihm ist sehr wenig zu sehen – steht am Ursprung vieler Ballverluste des FC St. Gallen.
Milan Vilotic: Note 3. Zunächst stabil, verliert er nach der Pause an Aggressivität. Beim Gegentor zu wenig präsent.
Andreas Wittwer: Note 3.5. Hat defensiv starke Momente, in der Vorwärtsbewegung aber oft fehlerhaft und wenig aktiv.
Dejan Stojanovic: Note 4. Er muss nur nach der Pause zweimal eingreifen. Zunächst klärt er stark, beim 0:1 ist er machtlos.
Majeed Ashimeru: Note 4.5. Was er macht, hat meist Hand und Fuss. Erst am Ende, als St. Gallen anrennt, wird er fehlerhaft.
Tranquillo Barnetta: Note 4. Bringt nach seiner Einwechslung, wie Sierro, etwas Schwung ins Spiel. Zu wenig aber, um den Umschwung herbeizuführen.
Nassim Ben Khalifa: Note 3. Wie Tafer gelingen auch ihm keine entscheidende Aktionen. Wenig Einfluss aufs Spiel.
Roman Buess: Note 3. Während seines 20-minütigen Auftritts reibt sich der Stürmer auf, hat aber keine auffällige Aktion.
Silvan Hefti: Note 4.5. Der Innenverteidiger ist stilsicher. Hat den neuen Luzerner Stürmer Blessing Eleke fast immer im Griff.
Cedric Itten: Note 3.5. Deutet seine Durchschlagskraft einmal mehr an, ist aktiv. Seine zwei Kopfballchancen vergibt er knapp.
14 Bilder

Silvan Hefti überzeugt, Yannis Tafer mit zu vielen Ballverlusten: Die Noten der FCSG-Spieler gegen den FC Luzern

Der Schlechteste

Yannis Tafer; Der Mittelfeldakteur setzt in der Partie gegen Luzern kaum Akzente. Keine seiner Aktionen gelang. Und auch sonst blieb der 27-Jährige im Spiel eher unauffällig.

Aufgefallen

  • Aufregung in der 40. Minute der ersten Halbzeit. Nicolas Lüchinger wird gefoult, der Schiedsrichter lässt weiter spielen - nicht nach dem Gusto einiger FCSG-Spieler. Es kommt zu Rangeleien unter St.Gallern und Luzernern.
  • Topchance für St.Gallen in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Nach einem Eckball von Tafer kommt Itten im Sechzehner zum Kopfball. Jedoch landet der Ball nicht im Tor.
  • In der 78. Minute beinahe der Ausgleich: Der neu eingewechselte Barnetta spielt den Ball von der rechten Seite in den Sechzehner, wo Itten am höchsten steigt. Er trifft das Leder mit dem Kopf aber nicht wunschgemäss und so streicht die Kugel knapp am Pfosten vorbei.

Die Reaktionen

Peter Zeidler, Trainer des FC St.Gallen: Ab der 46. Minute war von uns kein Spiel mehr zu sehen. Wir haben vergessen zu verteidigen, wir haben vergessen den Ball zurückzuholen und vergessen das zu machen, was wir in der ersten Halbzeit gemacht haben. Folgerichtig erzielen die Luzerner dann das verdiente Tor. Das konnten wir dann nicht mehr korrigieren.

Das Spiel im Liveticker nachlesen:

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