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FCSG-Sportchef Sutter kontert Wittwers Vorwürfe: «Hätten mit ihm sowieso nicht verlängert»

Andreas Wittwer hat klare Worte gefunden nach seinem Abgang vom FC St.Gallen. Nun reagiert die Clubführung der Ostschweizer, will dabei aber keine Schlammschlacht.
Christian Brägger
Sportchef Alain Sutter und Trainer Peter Zeidler tauschen Blicke. (Bild: Michel Canonica)

Sportchef Alain Sutter und Trainer Peter Zeidler tauschen Blicke. (Bild: Michel Canonica)

Es musste raus. Andreas Witter, dieser ruhige Zeitgenosse mit dem Sinn für Gerechtigkeit, hatte das nicht stehen lassen wollen. Er störte sich massiv daran, dass St.Gallens Sportchef Alain Sutter ihn seiner Meinung nach in der Öffentlichkeit völlig falsch dargestellt hatte. Wittwer gab in dieser Zeitung seine Sicht der Dinge wider, nun sass der FC St.Gallen auf der Anklagebank.

Stefan Wolf, als Verwaltungsrat verantwortlich für den Sport, sagte:

«Das Ganze wird im Verwaltungsrat sicher an einer Sitzung zur Sprache kommen. Mehr will ich dazu nicht sagen, wir tragen den Entscheid der sportlichen Führung aber mit.»

Auch Präsident Matthias Hüppi wollte sich später eher nicht zur Causa äussern, es gehe um einen Dialog zwischen Sutter und Wittwer. «Was wer wem sagt, kann und will ich nicht kontrollieren und da mische ich mich gewiss nicht ein. Es ist jetzt aber sinnlos, in der Öffentlichkeit Wirbel zu machen, da gibt es nur Verlierer. Die Beiden müssen das untereinander klären.»

Hüppi will keinen Wirbel

Hüppi fügte an, als Präsident delegiere er Verantwortungen, der Trainer und der Sportchef müssten hinter ihrem Entscheid stehen, nicht mehr mit Wittwer hinten rausspielen zu wollen. Die Entscheide der sportlichen Leitung trage er selbstverständlich mit.

«Ich selbst bin ja nicht Christian Constantin und mache die Aufstellung. Aber eines kann ich garantieren: Wir werden hinten links eine gute Lösung haben.»

Sutter bleibt bei seiner Sicht der Dinge Schliesslich sagte der von Wittwer kritisierte Sutter: «Das ist normal bei Menschen, jeder hat seine Sicht der Dinge.» Der Sportchef betonte seinen Standpunkt, die Situation sei für ihn eindeutig gewesen. Vor dem Heimspiel gegen die Young Boys habe St.Gallen das Gespräch gesucht, dies sei überraschend gekommen für Wittwer.

Wittwer wollte Bedenkzeit

Der Spieler habe dann gesagt, er mache sich Gedanken und melde sich. Der Spieler sei in der Folge wohl davon ausgegangen, dass er, Sutter, sich melde. Der Sportchef sagte:

«So lief das. Eine Sache ist an der Pressekonferenz vom letzten Mittwoch aber nicht ganz klar geworden: Wir hätten sowieso nicht mit Andreas verlängert, weil wir, unser Trainerteam und ich, uns in der Zwischenzeit anders entschieden haben. Hier hätte ich klarer kommunizieren müssen.»

Über die Gründe, warum weshalb wieso, da schweigt sich Sutter aus. Das sei intern, sagt er.

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