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Mit Muheims Abgang ist zu rechnen – kommt spanischer Ersatz aus Lugano?

Miro Muheim wird heftig von deutschen Klubs umworben. Derweil hat der FC St.Gallen wohl Adrian Guerrero ein Angebot unterbreitet, der diese Saison bei Lugano absolviert hat.

Christian Brägger
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Ein sicherer Wert für den FC St.Gallen: Miro Muheim

Ein sicherer Wert für den FC St.Gallen: Miro Muheim

Bild: Marc Schumacher/Freshfocus

Es herrscht Bewegung in der Angelegenheit: Linksverteidiger Miro Muheim steht im Fokus von mehreren deutschen Klubs, sie kommen aus der 1. und 2.Bundesliga und bekunden konkretes Interesse. Aufsteiger Greuther Fürth zum Beispiel, oder der HSV. Definitiv ist der Abgang des 23-Jährigen ohne Vertragsunterschrift natürlich nicht, doch wohin er entgegen aller Spekulationen nach gewiss nicht wechseln wird: zum SC Freiburg. Und er dürfte auch nicht innerhalb der Super League den Klub wechseln.

Die Zeichen stehen jedenfalls auf Abschied, Muheims Abgang wäre ein grosser Verlust für den FC St.Gallen. Und doch ist er auch eine Erfolgsgeschichte, die zudem noch eine höhere Summe im sechsstelligen Bereich in die Klubkasse spülen dürfte; während dieser Saison verlängerte sich sein auslaufender Vertrag um ein Jahr bis 2022, weil er eine gewisse Anzahl Spiele absolviert hat.

Als Linksverteidiger war Muheim nach seiner Ankunft im Januar 2018 und dem erlittenen Kreuzbandriss ab Sommer 2019 gesetzt und wurde U21-Nationalspieler. Jetzt aber könnte er seine Zeit beim FC St.Gallen als beendet sehen, vor allem, wenn er den nächsten Schritt machen will.

Die Suche führt nach Lugano und Barcelona

Der FC St.Gallen ist also auf der Suche nach einem Linksverteidiger, und da kommt nun Adrian Guerrero ins Spiel, der diese Saison leihweise als Stammspieler mit dem FC Lugano bestritten hat. Es ist zu hören, dass die Ostschweizer sich schon länger intensiv mit dem 23-jährigen Spanier beschäftigen und ihm ein Angebot unterbreitet haben sollen.

Adrian Guerrero im Dress des FC Lugano.

Adrian Guerrero im Dress des FC Lugano.

Bild: Freshfocus/Marusca Rezzonico

Guerrero ist nach der Leihe mit Lugano ab Juli zurück bei Valencia B (wie einst Victor Ruiz), er besitzt dort noch einen Einjahresvertrag. Als Jugendlicher wurde er einst in der legendären Nachwuchsabteilung des FC Barcelona ausgebildet, wo er bei der U19 mit Jérémy Guillemenot im Kader stand. Wie Muheim ist Guerrero ein Linksfüsser.

Bemerkung am Rande: Die Agentur von Pere Guardiola, dem Bruder von Trainer Pep, berät Guerrero. Zweite Randbemerkung: Auch Servette interessiert sich für den Linksverteidiger. Dritte: Von Klubseite des FC St.Gallen sind bislang noch keine Abgänge und Transferaktivitäten bekanntgegeben worden.