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Kekuta Manneh beim FCSG vor dem Absprung – hat der FC Valencia ein Auge auf die Ostschweizer geworfen?

Kekuta Manneh hat beim MLS-Club Cincinnati den Medizincheck absolviert und dürfte den FC St.Gallen verlassen. Derweil gibt es das Gerücht, der FC Valencia könnte mit den Ostschweizern kooperieren.
Christian Brägger
Im Sommer stiess Kekuta Manneh zum FC St.Gallen. (Bild: Ralph Ribi)

Im Sommer stiess Kekuta Manneh zum FC St.Gallen. (Bild: Ralph Ribi)

Der eigene Anhang lernte Kekuta Manneh nicht wirklich kennen; in den wenigen Monaten mit dem FC St.Gallen zeigte der Stürmer selten, was in ihm steckt. Dabei könnte einer durchaus reüssieren, den sie in der Heimat den «gambischen Messi» nennen und es ins Probetraining zu Freiburg oder Union Berlin schaffte. Oder schon ins Camp des US-Nationalteams einberufen wurde.

St.Gallens Sportchef Alain Sutter, der in seiner Aktivzeit noch in den USA gespielt hat und seitdem gute Kontakte dorthin unterhält, hatte Manneh erst im vergangenen Sommer vom missglückten Abstecher zum mexikanischen Club CF Pachuca erlöst. Nach sieben Auftritten ohne Torerfolg mit dem FC St.Gallen in der Super League – keiner über die volle Distanz – dürfte der US-Amerikaner mit gambischen Wurzeln nun aber nie mehr für die Ostschweizer auflaufen.

Es dürfte keine Ablöse fliessen

Cincinnati will den 24-Jährigen für die Anfang März beginnende Saison verpflichten, Manneh absolvierte beim Verein der Major League Soccer bereits den Medizincheck. Kommt der Wechsel zustande, erhält sein früherer Arbeitgeber Columbus Crew vom neuen ein Entgelt, weil dieser noch die Spielerrechte für die MLS besitzt. An die St.Galler indes fliesst eher keine Ablöse; der Einjahreskontrakt läuft im Sommer aus. Stattdessen verlieren sie nach Roman Buess den nächsten umgänglichen Spieler.

Über ein Förderprogramm in die USA gekommen

Im Alter von zehn Jahren verlor Manneh die leibliche Mutter. Später fand er als Jugendlicher von Afrika den Weg in die USA dank eines zeitlich beschränkten Förderprogramms. Als es endete, adoptierten ihn die texanischen Pflegeeltern. Danach, ab 2013, startete er als Profi in der MLS durch und spielte erfolgreich für Vancouver und Columbus.

Manneh gilt als lustiger Typ, er fühlte sich in St.Gallen trotz der grossen Konkurrenz wohl. Noch im Dezember, als es ein erstes Werben von MLS-Clubs gab, erteilte er eine Absage. In der Winterpause konnte er die Hierarchien im Sturm nicht verändern, und beim pfeilschnellen Flügel, bei dem die Technik nicht ganz Schritt hält mit dem Tempo, fand ein Umdenken statt.

Der Tweet aus Valencia

Derweil sorgt ein Tweet aus Spanien für Aufruhr. Ein Radiomoderator kündigte darin an, der FC Valencia strebe eine Zusammenarbeit mit St.Gallen an. Präsident Matthias Hüppi und Sutter wissen nichts davon, Hüppi sagt aber, wenn eine solche Kooperation nicht fahrlässig aufgegleist würde, könnten Schweizer Clubs nur profitieren.

Auf Nachfrage dieser Zeitung bekräftigt der spanische Moderator seine Aussage: Der iberische Spitzenclub wolle junge Spieler, denen es nicht sofort für die erste Mannschaft reiche, über eine Liga mit guter Härte heranführen – also die Super League. Und er nennt die Grasshoppers und den FC St.Gallen als Vereine, mit denen verhandelt werde. Beim Rekordmeister könnte die Geschichte mehr Fleisch am Knochen haben.

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