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FCSG: Hüppi plant: Im Sommer heisst es "Espen on tour"

Wohin führt die Reise der Ostschweizer in dieser Saison? Nach den nächsten zwei Partien gegen direkte Konkurrenten wissen sie mehr. Schon jetzt sind sie sich im Klaren, wo das Sommertrainingslager stattfindet.
Christian Brägger
Matthias Hüppi geht im Sommer mit dem FC St. Gallen neue Wege. (Bild: Benjamin Soland/freshfocus (Blick))

Matthias Hüppi geht im Sommer mit dem FC St. Gallen neue Wege. (Bild: Benjamin Soland/freshfocus (Blick))

Der FC St.Gallen ist in einer komfortablen Situation: Als erster Verfolger der beiden Spitzenteams kann er der Dinge, die da kommen, mit breiter Brust und in aller Ruhe harren. Derzeit streiten die Ostschweizer mit Luzern und Zürich um die Plätze drei bis fünf. Zumal Lugano die Pace gedrosselt hat und die Grasshoppers, Gast am kommenden Samstag, eingebrochen sind; zeitgleich trifft dannzumal der FC Zürich auf die Young Boys.

Nach der Länderspielpause komplettiert die Partie bei Luzern, dem einen Konkurrenten um die Europacup-Plätze, das dritte Saisonviertel des FC St.Gallen. Danach ordnet der Realist ein, was in dieser Saison Sache ist. Und der Optimist, welchen Traum er weiterträumen darf im Schlussviertel, wohin die Reise der Espen – in Anlehnung an den früheren Stadionnamen – im besten Fall führen könnte. Nach Europa?

Als Mann der Euphorie gilt Matthias Hüppi. Unterdessen hat St.Gallens Präsident gemerkt, dass es nicht einfach ist, diese zu entfachen. Er ist grundsätzlich zufrieden mit dem Zuschauerauflauf in den beiden bisherigen Heimspielen, sagt aber: «Ich erhoffe mir vom Anhang nun einen Ruck für das GC-Spiel. Das Team hätte sich ein gutgefülltes Stadion verdient, es hat in Lausanne beste Werbung in eigener Sache betrieben.» GC werde eine spezielle Begegnung, «das war ja immer ein Rivalenkampf. Denken wir nur an die Finalissima der Saison 2000/01, als das Foul von Chapuisat nicht gepfiffen wurde.» Hüppi wechselt den Blick nach vorne, ein dritter Schlussrang sei ambitioniert, sagt er. «Es wäre einfach schön, wenn wir in der letzten Saisonpartie zu Hause gegen Lausanne irgendwie um diesen Platz spielen könnten.»

Idee «Espen on tour» wird umgesetzt

Natürlich gilt es trotz oder gerade wegen des aktuellen Höhenflugs die neue Spielzeit perfekt zu planen. Hüppis Idee der «Espen on tour» – bei seiner Wahl zum Clubchef eine Art Propagandaprogramm – wird in der Vorbereitung auf die Saison 2018/19 umgesetzt. Der Präsident begründet dies nicht mit einer selbstauferlegten Sparübung infolge eingeschränkter finanzieller Mittel. Vielmehr will der FC St.Gallen stärker auf die Leute zugehen, sich unter das Volk mischen; er will Feinarbeit an der Basis betreiben, indem er das Motto lebt, der Verein für die Region zu sein.

Da und dort sollen in der Vorbereitung also Trainingseinheiten im Rheintal oder im Appenzellischen abgehalten werden, das Gros der Testspiele findet ebenso auf dem Land statt. Auch wird die erste Mannschaft fürs Sommertrainingslager nicht mehr ins Ausland fahren, es wird, dies als erster Versuch, ebenfalls in der Region durchgeführt. «Das kann im Thurgau oder im Engadin sein. Wo, wissen wir noch nicht genau», sagt Hüppi.

St.Gallens Trainer Giorgio Contini ziehe in der Umsetzung des «Espen on tour»-Konzepts voll mit, so der Präsident. Das impliziert wiederum die Frage, ob Contini seinen Vertrag tatsächlich erfüllt, der bis Sommer 2019 dauert. «Selbstverständlich wird Contini das tun», sagt Hüppi. Doch zuletzt gab es in diese Richtung Störfeuer. Das eine mit der neuerlichen Verpflichtung Simon Storms, der noch während der Rückrunde und, eher verwunderlich, nicht erst nach deren Ende zurückkehrt.

Das andere wurde in der Gerüchteküche gezündet, wonach der St.Galler Coach als Schweizer U21-Nationaltrainer im Gespräch sei. Dies dementierten der Verband und Hüppi auf Nachfrage umgehend.

Ein Schelm, der denkt, da wolle jemand gerade die Tour des FC St.Gallen sabotieren.

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