FCSG-Fans konnten fürs Spiel vom Sonntag online einen Platz buchen – jetzt werden einige umplatziert

Am Sonntag spielt der FC St.Gallen vor 10'000 statt 1000 Fans. Diese konnten einen Platz wählen – nicht alle bekommen jetzt aber den gewünschten Platz.

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Am kommenden Sonntag dürfen wieder mehr FCSG-Fans in Stadion.

Am kommenden Sonntag dürfen wieder mehr FCSG-Fans in Stadion.

Bild: Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

(lim) Wenn der FC St.Gallen am kommenden Sonntag gegen Servette spielt, dürfen im Kybunpark erstmals seit Beginn der Coronakrise wieder 10'000 Fans im Stadion dabei sein. Diese müssen sitzen – so sieht es das Schutzkonzept vor. Das gilt auch für jene in den Fansektoren D2 und D3.

Wer ein Saisonabo besitzt, konnte am vergangenen Wochenende online einen Sitzplatz für das Spiel buchen. Tatsächlich können aber nicht alle Fans auf den reservierten Plätzen sitzen, die betroffenen Personen wurden in den letzten Tagen kontaktiert, schreibt das Onlineportal «FM1Today». Im Fanforum sei die Rede von 600 Fans, die umplatziert werden, weil der Club vergessen habe, genügend Sperrplätze einzuplanen.

FCSG-Mediensprecher David Gadze sagt gegenüber «FM1Today», dass zwar einige Fans umplatziert werden müssten, die Abstände bei der Planung aber nicht vergessen worden seien. Ziel der Massnahme sei in erster Linie, die Fans möglichst gleichmässig auf die Sektoren zu verteilen. Die Kapazität der Sektoren D2 und D3 mit Stehplätzen sei viel höher als mit Sitzplätzen, weshalb der Sektor D mit den bereits bestehenden Saisonabos «gewissermassen überbucht» sei.

Ein Teil der Fans wurde in die Sektoren D1 und D4 oder in einen anderen Sektor umgebucht. Die Massnahme betrifft laut Gadze nicht nur die Sektoren D2 und D3, dort handle es sich um rund 400 Personen.

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