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FCSG: Der FCSG spielt neu im Kybunpark

Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Der Thurgauer Schuhhersteller Kybun übernimmt die Namensrechte des St.Galler Fussballstadions. Aus der AFG Arena wird somit der Kybunpark. Der Wechsel erfolgt bereits auf nächste Saison.
Christof Krapf
Sie repäsentieren die neue Partnerschaft: (v.l.) Dölf Früh (FCSG-Verwaltungsratspräsident), Franz With (Geschäftsleiter Kybun AG), Pascal Kesseli (CEO FCSG Event AG) und Karl Müller (Geschäftsleiter Kybun AG). (Bild: Michel Canonica)

Sie repäsentieren die neue Partnerschaft: (v.l.) Dölf Früh (FCSG-Verwaltungsratspräsident), Franz With (Geschäftsleiter Kybun AG), Pascal Kesseli (CEO FCSG Event AG) und Karl Müller (Geschäftsleiter Kybun AG). (Bild: Michel Canonica)

Am kommenden Sonntag kommt es zu einer Dernière: Der FC St.Gallen wird zum letzten Mal ein Spiel in der AFG Arena austragen. Zu Gast ist um 16 Uhr der FC Luzern. Bereits seit längerem ist bekannt, dass die AFG das Namenssponsoring nicht verlängern möchte. Ab kommender Saison heisst das St.Galler Stadion deshalb Kybunpark. Der Thurgauer Schuhhersteller hat zusammen mit dem Super-League-Verein ein umfassendes Sponsoringpaket geschnürt. Beispielsweise wird ab kommender Saison auch das Kybun-Logo auf den Hosen der St.Galler Spieler prangen.

Die Umbenennung des Stadions auf die Saison 2016/17 erfolgt früher als erwartet. Eigentlich hätte die AFG die Namensrechte noch bis Sommer 2018 innegehabt. Anscheinend haben sich Kybun und AFG aber auf einen früheren Namenswechsel geeinigt.

"Wunsch war eine regional verankerte Firma"
Der Ausstieg von AFG beim FC St.Gallen wurde im Oktober 2015 bekannt - früher als eigentlich vereinbart. "Trotzdem war der Verein gut auf die Herausforderung vorbereitet, einen so grossen Sponsor zu ersetzen", sagt CEO Pascal Kesseli. Laut Clubpräsident Dölf Früh haben fünf Unternehmen Interesse daran gehabt, dem St.Galler Stadion ihren Namen zu leihen. Darunter waren drei regionale, eine nationale und eine internationale Firma. "Unser Wunsch war es aber immer, das Namensrecht an ein regional verankertes Unternehmen zu vergeben", sagt Früh.

Kybun arbeitet mit dem FC St.Gallen bereits seit sechs Jahren im Bereich Training und Regeneration zusammen. Die Firma hat weltweit 300'000 Kunden. "Bisher lebten wir vor allem von der Mund-zu-Mund-Propaganda. Der Kybunpark ist ein erster Schritt, unsere Marke zu stärken", sagt Kybun-Chef Karl Müller. Sein Unternehmen habe den Vertrag über die Namensrechte des Stadion schon unterschrieben, bevor der Ligaerhalt der Ostschweizer festgestanden hätte. "Wir stehen auch zu einer Partnerschaft, wenn es unserem Partner einmal nicht so gut geht", so Müller. Seine Firma hat die Namensrechte für das Stadion für zehn Jahre übernommen.

Angaben zu den Kosten machte Kybun nicht. "Über die Zahlen haben wir Stillschweigen vereinbart", sagt Kybun-Chef Karl Müller. Die AFG soll für ihr Namenssponsoring etwa eine Million Franken pro Saison bezahlt haben. Lesen Sie die Medienkonferenz in unserem Liveticker nach.

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