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FCSG: Der FC St.Gallen gewinnt in Sion

Der FC St.Gallen schlägt Sion auswärts mit 2:1. Vor rund 10'000 Zuschauern im Tourbillon schiessen Marco Aratore und Nassim Ben Khalifa die Tore für die Espen.
Marco Aratore markierte den ersten Treffer für die St.Galler. (Bild: JEAN-CHRISTOPHE BOTT (KEYSTONE))

Marco Aratore markierte den ersten Treffer für die St.Galler. (Bild: JEAN-CHRISTOPHE BOTT (KEYSTONE))

Die brennendste Personal-Frage des Spieltags war schon am Vortag der Partie beantwortet worden: Der FC Sion teilte mit, dass Constantin seinen Platz im Tourbillon verkauft habe − für 2000 Franken und einen guten Zweck an den jurassischen CVP-Politiker Pierre Kohler. Ziemlich geschickt zog sich der Sion-Präsident damit vorerst aus der Affäre: Er respektierte die Stadionsperre, ohne dabei sein Gesicht zu verlieren.

Vor dem Spiel wurden Masken mit Constantins Gesicht verkauft. (Bild: Keystone)
Die Masken kosteten fünf Franken. Ein fünftel der Einnahmen fliesst in die Jugendarbeit des FC Sion. (Bild: Keystone)
Die Zuschauer tragen die Constantin-Masken im Stadion. (Bild: Keystone)
Auf dem Platz geht es zur Sache. Kasami im Zweikampf mit Ben Khalifa. (Bild: Keystone)
Alain Wiss wird von Christian Zock gefoult. (Bild: Keystone)
Lange Gesichter bei den Wallisern nach dem 2:0 für den FC St.Gallen. (Bild: Keystone)
Adryan tritt zum Penalty gegen Daniel Lopar an. (Bild: Keystone)
Alain Wiss will den Ball erobern. (Bild: Keystone)
Nicolas Luechinger im Zweikampf mit dem Ex-St.Galler Ermir Lenjani. (Bild: Keystone)
Sion-Trainer Paolo Tramezzani steht nach der Niederlage unter Druck. (Bild: Keystone)
Paulo Ricardo nach der Niederlage gegen den FC St.Gallen. (Bild: Keystone)
Adryan und Marco Schneuwly nach dem Spiel. (Bild: Keystone)
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Die Espen gewinnen im Tourbillon



Einige Sittener Anhänger hatten sich auch eine Aktion ausgedacht. Sie verkauften Constantin-Masken für fünf Franken. «Lassen wir Constantin ins Tourbillon» war die Devise der Anhänger, die versprachen einen Fünftel der Einnahmen den Junioren des FC Sion zukommen zu lassen. Constantin war derweil in Genf gesichtet worden, wo er am Sonntagabend in den TV-Studios von RTS erwartet wurde. Die Gedanken des Wallisers dürften sich aber auch um seinen wichtigsten Angestellten gedreht haben. Paolo Tramezzani überstand im September ein erstes Ultimatum seines Chefs unbeschadet. Doch nun gerät der italienische Coach nach drei Spielen mit nur einem Punktgewinn schon wieder unter Druck.

Lopar und die Effizienz

Gegen St. Gallen wurde dem FC Sion die mangelhafte Chancenverwertung zum Verhängnis. In der ersten halben Stunde trafen Pajtim Kasami und Marco Schneuwly nur die Torumrandung. Der FC Sion machte bis in die 77. Minute nichts Zählbares aus seiner klaren spielerischen Dominanz. Erst ein Foul des ehemaligen Sitteners Nicolas Lüchinger ermöglichte Adryan, mittels Penalty auf 1:2 zu verkürzen. Eine geringe Ausbeute gemessen am Aufwand, den die Gastgeber über 90 Minuten betrieben.

Ganz anders der FC St. Gallen, der aus wenig sehr viel machte. Mit der ersten Möglichkeit sorgte Topskorer Marco Aratore in der 33. Minute für das 1:0 und nach einer knappen Stunde legte der nunmehr sechsfache Saison-Torschütze für Nassim Ben Khalifa auf. Für Ben Khalifa war es der erste Treffer seit seinem Wechsel von Lausanne nach St. Gallen. Dafür, dass die beiden Tore zum Sieg reichten, sorgte Goalie Daniel Lopar, der mehrmals stark hielt.

Während die St. Galler in der Tabelle punktgleich mit Basel bleiben, kommt der FC Sion nicht in Fahrt. Das liegt an der miserablen Heimbilanz. Seit im Sommer im Tourbillon die Rasenheizung installiert wurde, hat Sion dreimal Remis gespielt und zweimal verloren. (sda)

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