FCSG-Coach Peter Zeidler vor dem Europa League Spiel: «Wir werden unser Spielsystem nicht anpassen, auch wenn AEK Athen ein anderes Kaliber als YB oder Basel ist»

Der FC St.Gallen trifft am Donnerstag in der Qualifikation für die Europa League auf AEK Athen. In der Pressekonferenz vor dem Spiel zeigen sich FCSG-Coach Peter Zeidler und Co-Captain Lukas Görtler voller Lob für den morgigen Gegner.

Tim Naef
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Es war eine kurze Angelegenheit: Nach nicht einmal 30 Minuten beendet David Gadze, Mediensprecher des FC St.Gallen, die Pressekonferenz vor dem Quali-Spiel für die Europa League gegen AEK Athen.

Viel Lob für den Gegner

«Spielstark, abgeklärt, grosse individuelle Klasse»: Hat man FCSG-Trainer Peter Zeidler an der Medienkonferenz zugehört, könnte man meinen, der FC Barcelona gastiert morgen im Kybunpark.

Wie zu erwarten war, liess sich Zeidler einen Tag vor dem wichtigen Spiel nicht in die Karten schauen. Der Trainer der Espen war darauf bedacht, die Favoritenrolle dem Gast aus Griechenland zuzuschieben und der eigenen Mannschaft den Druck zu nehmen.

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Bilder: Michel Canonica

«Ein anderes Kaliber als YB oder Basel»

Einzig eine Systemanpassung an den morgigen Gegner schloss Zeidler kategorisch aus. Auf die Frage eines Journalisten, ob sich die morgige Partie im Vergleich zu anderen Spielen unterscheidet und ob er die Spieltaktik auf AEK abstimmt, sagte er:

«Es ist ein Traum, endlich international zu Spielen. Was sich ändert, fragen Sie sich? Das Niveau ist natürlich höher. Ohne Basel und YB zu nahe zu treten, aber AEK Athen ist da schon ein anderes Kaliber, was das Spielerische anbelangt.»

Dennoch habe er nicht vor, etwas an der Spielausrichtung der St.Galler zu ändern. «Wir wissen, was wir können.»

Die Medienkonferenz im Ticker zum Nachlesen:

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