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FCSG: "Bloss nicht zweistellig verlieren"

Die Traumelf hat gegen die FCSG-Profis eine 0:21-Klatsche kassiert. Für Traumelf-Torhüter Andreas Vogler bleibt es trotz der hohen Niederlage ein unvergessliches Erlebnis.
Alexandra Pavlovic
Traumelf-Torhüter Andreas Vogler konnte sein Trickot mit Daniel Lopar tauschen. (Bild: Philipp Knöpfel)

Traumelf-Torhüter Andreas Vogler konnte sein Trickot mit Daniel Lopar tauschen. (Bild: Philipp Knöpfel)

Herr Vogler, ihr Team ging gegen die FCSG-Profis mit 0:21 unter. Wie fühlt es sich an so viele Tore kassiert zu haben?
Vogler: Alles andere als berauschend. Aber wir wussten ja von Anfang an, dass es kein Plausch- sondern eben ein Freundschaftsspiel war. Daher gehen die vielen Tore in Ordnung.

Neben Ihnen waren auch zwei weitere Torhüter im Einsatz. Wissen Sie überhaupt, wie viele Treffer Sie kassiert haben?
Vogler: Ich habe nicht mitgezählt.

Hat die Traumelf ein derart hohes Resultat erwartet?
Vogler: Unser Ziel war es nicht zweistellig zu verlieren. Dies haben wir leider nicht erreicht.

Hatte Ihre Team überhaupt Torchancen?
Vogler: Wenige. Das Ehrentor blieb uns leider verwehrt. Wir sind zwar oft bis zum Sechzehner vorgedrungen, danach gab es aber kein Durchkommen mehr. Zinnbauers Jungs liessen uns keine Chance.

Wie zufrieden sind Sie mit der Teamleistung und Ihrer eigenen?
Vogler: Dafür, dass wir als Team nur drei Mal zusammen trainieren konnten, bin ich sehr zufrieden. Wir hielten die ersten 20 Minuten gut mit. Danach haben wir unsere technischen und konditionellen Defizite zu spüren bekommen.

War der Leistungsunterschied so gross wie erwartet?
Vogler: Dass er so gross ausfallen würde, hätten wir nicht gedacht. Man merkte aber, dass der FC St.Gallen zwei Mal pro Tag trainiert. Wenn man ein Spiel am Fernseher verfolgt, denkt man sich "ach komm, den hätte ich rein gemacht", aber auf dem Feld merkt man, dass es dann doch nicht so einfach ist.

Was war Ihr persönliches Highlight?
Vogler: In der Pause kam mein Lieblingsspieler, Daniel Lopar, zu mir und hat mit mir das Leibchen gewechselt. Das fand ich eine coole Aktion, wie auch der Applaus der vielen Zuschauer bei der Ein- und Auswechslung. Ich habe mich ein bisschen wie ein Profi gefühlt. Nach Spielschluss durfte ich sogar einige meiner Autogrammkarten verteilen.

Andreas Vogler, Jahrgang 1986, Tübach. (Bild: SGKB)Andreas Vogler, Jahrgang 1986, Tübach. (Bild: SGKB)
Beni Eugster, Jahrgang 1972, St.Gallen. (Bild: SGKB)Beni Eugster, Jahrgang 1972, St.Gallen. (Bild: SGKB)
Christian Nachbauer, Jahrgang 1997, Altenrhein. (Bild: SGKB)Christian Nachbauer, Jahrgang 1997, Altenrhein. (Bild: SGKB)
Denis Bettineschi, Jahrgang 1991, Ganterschwil. (Bild: SGKB)Denis Bettineschi, Jahrgang 1991, Ganterschwil. (Bild: SGKB)
Dominic Mathis, Jahrgang 1993, Mörschwil. (Bild: SGKB)Dominic Mathis, Jahrgang 1993, Mörschwil. (Bild: SGKB)
Dominik Stillhard, Jahrgang 1968, Goldach. (Bild: SGKB)Dominik Stillhard, Jahrgang 1968, Goldach. (Bild: SGKB)
Edgar Herzog, Jahrgang 1966, Thal. (Bild: SGKB)Edgar Herzog, Jahrgang 1966, Thal. (Bild: SGKB)
Elvis Bischof, Jahrgang 1979, St.Gallen. (Bild: SGKB)Elvis Bischof, Jahrgang 1979, St.Gallen. (Bild: SGKB)
Erwin Brandenberger, Jahrgang 1970, Roggwil. (Bild: SGKB)Erwin Brandenberger, Jahrgang 1970, Roggwil. (Bild: SGKB)
Fabio Neuhaus, Jahrgang 1994, Wittenbach. (Bild: SGKB)Fabio Neuhaus, Jahrgang 1994, Wittenbach. (Bild: SGKB)
Florian Kleger, Jahrgang 1989, St.Gallen. (Bild: SGKB)Florian Kleger, Jahrgang 1989, St.Gallen. (Bild: SGKB)
Lucas Caluori, Jahrgang 1994, Thal. (Bild: SGKB)Lucas Caluori, Jahrgang 1994, Thal. (Bild: SGKB)
Martin Oswald, Jahrgang 1980, St.Gallen. (Bild: SGKB)Martin Oswald, Jahrgang 1980, St.Gallen. (Bild: SGKB)
Michael Mäder, Jahrgang 1989, Rorschacherberg. (Bild: SGKB)Michael Mäder, Jahrgang 1989, Rorschacherberg. (Bild: SGKB)
Nikolaus Aebersold, Jahrgang 1986, Rorschacherberg. (Bild: SGKB)Nikolaus Aebersold, Jahrgang 1986, Rorschacherberg. (Bild: SGKB)
Salvatore Ippolito, Jahrgang 1975, Amriswil. (Bild: SGKB)Salvatore Ippolito, Jahrgang 1975, Amriswil. (Bild: SGKB)
Sepp Peterer, Jahrgang 1991, Gossau. (Bild: SGKB)Sepp Peterer, Jahrgang 1991, Gossau. (Bild: SGKB)
Simon Haas, Jahrgang 1994, Rossrüti. (Bild: SGKB)Simon Haas, Jahrgang 1994, Rossrüti. (Bild: SGKB)
Die Traumelf mit ihrem Leiter Daniel Tarone (Mitte). (Bild: SGKB)Die Traumelf mit ihrem Leiter Daniel Tarone (Mitte). (Bild: SGKB)
19 Bilder

Diese Hobbykicker fordern den FCSG heraus

FC St. Gallen 1879 - "Die Traumelf" 21:0 (10:0)

Sportanlage Kellen, Tübach - 934 Zuschauer - SR Stefan Reuteler.

Tore: 1:0 Buess (6.), 2:0 Aleksic (23.), 3:0 Aratore (25.), 4:0 Tafer (27.), 5:0 Aleksic (31.), 6:0 Aleksic (32.), 7:0 Buess (34.), 8:0 Tafer (36.), 9:0 Schulz (40.), 10:0 Aleksic (45.), 11:0 Gouaida (49.), 12:0 Ajeti (53.), 13:0 Pugliese (59.), 14:0 Chabbi (70.), 15:0 Lang (70.), 16:0 Chabbi (74.), 17:0 Lang (Pen., 75.), 18:0 (79.), 19:0 (87.), 20:0 Chabbi (90.), 21:0 Lang (Pen., 92.).

FC St. Gallen 1879: Lopar (46. Stojanovic); Hefti (46. Kucani), Wiss (46. Leitgeb), Haggui (46. Kadoic), Schulz (46. Wittwer); Toko (Cap.) (46. Gouaida), Leitgeb (46. Pugliese); Aratore (46. Cueto), Aleksic (46. Chabbi), Tafer (46. Lang (Cap.)); Buess (46. Ajeti).

"Die Traumelf": Mäder (31. Vogler, 58. Neuhaus); Mathis (26. Nachbaur), Brandenberger (Cap.) (71. Mathis), Caluori (71. Haas), Kleger (46. Stillhard); Kouame (63. Herzog), Aebersold (46. Peterer, 63. Haas); Herzog (26. Sinani, 71 Kleger), Haas (46. Bettineschi), Eugster (46. Oswald); Peterer (46. Ipplito, 80. Bischof).

Verwarnungen: keine

Bemerkungen: St. Gallen ohne Angha, Bunjaku, Gelmi, Mutsch (alle Nationalmannschaft), Gaudino (geschont), Herzog, Albrecht (beide verletzt). - 13. Tor von Aleksic wegen Abseits aberkannt. (red.)


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