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FC ST.GALLEN: Zellweger: "Rein theoretisch ist Zinnbauer fällig"

Espen-Legende Marc Zellweger schaltet sich in die Diskussion um die Krise des FC St.Gallen ein. Er würde den Trainer wechseln, sagt der frühere Kultverteidiger.
Espen-Kultverteidiger Marc Zellweger. (Bild: Benjamin Manser)

Espen-Kultverteidiger Marc Zellweger. (Bild: Benjamin Manser)

FUSSBALL. Die Krise des FC St.Gallen schlägt hohe Wellen - selbst nationale Medien, die ansonsten wenig über den Ostschweizer Verein schreiben, widmen den Espen plötzlich lange Artikel. So beispielsweise der "Tagesanzeiger", der am Donnerstag im Vorfeld des Cupspiels FCZ - FCSG seitenfüllend über die Krise des Traditionsvereins berichtet. Das Blatt hat unter anderem Marc Zellweger, den langjährigen Verteidiger der Ostschweizer, zur aktuellen Situation des Vereins befragt. Und dieser äussert sich wie folgt: "Rein theoretisch ist Zinnbauer fällig. Als Aussenstehender, der nicht nach innen sieht, würde ich wechseln", sagt Zellweger zur Position von Trainer Joe Zinnbauer.

"Emotional nicht mehr so dabei"
Ganz generell hält Marc Zellweger fest, er habe seine lebenslange Dauerkarte für die St.Galler Heimspiele seit zwei Jahren nicht mehr benutzt. Er schaue sich die Spiele lieber gemütlich daheim vor dem Fernseher an. Im Rorschacher Update-Fitnesscenter, das er leitet, bekomme er aber nach wie vor Stimmen und Stimmungen rund um den FC St.Gallen mit. Er hat beobachtet: "Die Leute sind emotional nicht mehr so dabei, sie haben nicht mehr das Herzblut von früher", so Zellweger. Er vermisst den Fussball, den die Leute in der Ostschweiz am liebsten sehen, "diesen leidenschaftlichen Kampf", wie das Blatt weiter schreibt.

"Für viele im Moment ein Ärgernis"
Die "Tagesanzeiger"-Journalisten haben auch Dölf Früh, dem Präsidenten des FC St.Gallen, einen Besuch abgestattet. "Für viele ist der FC St.Gallen im Moment ein Ärgernis", gab Früh zu Protokoll. Und liess sich in der Folge auf keine Diskussionen über Trainer Joe Zinnbauer ein. "Entscheidend ist, dass ich von der Qualität überzeugt bin. Dazu kommt noch eines: Je mehr ich das Gefühl habe, jemand werde ungerecht behandelt, desto eher fühle ich mich verantwortlich, ihn zu verteidigen", sagte Früh dem "Tagesanzeiger". Gegen Stimmungen von aussen sei er resistent, so Früh weiter. Solange Früh nicht der "tiefen Überzeugung" ist, dass das sportliche Problem mit einer Trainerentlassung gelöst ist, kann sich Zinnbauer laut dem Bericht sicher fühlen. (red.)

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