FC St.Gallen wehrt sich gegen Nushi-Sperre

FUSSBALL. Der FC St.Gallen akzeptiert nicht, dass Kristian Nushi für sein Foul an GC-Goalie Roman Bürki für drei Spiele gesperrt wird. Der Verein reicht fristgerecht Rekurs gegen das Verdikt der Swiss Football League ein.

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Kristian Nushi soll laut dem Urteil der Football League drei Spiele aussetzen - das akzeptiert der FC St.Gallen nicht. (Bild: Urs Jaudas)

Kristian Nushi soll laut dem Urteil der Football League drei Spiele aussetzen - das akzeptiert der FC St.Gallen nicht. (Bild: Urs Jaudas)

Drei Spiele Sperre: So lautete das Urteil von Urs Studer, Disziplinarrichter der Swiss Football League, in Sachen Kristian Nushi. Der Offensivspieler des FC St.Gallen hatte am vergangenen Sonntag in einem Rencontre GC-Goalie Roman Bürki am Kopf verletzt. Bürki war kurz bewusstlos gewesen und musste danach mit einer Gehirnerschütterung ins Spital eingeliefert werden. Nun haben die Ostschweizer entschieden, Rekurs gegen die Sperre einzureichen. Dies erklärt Mediensprecher Daniel Last auf Anfrage.

Laut Daniel Last führt der FC St.Gallen unter anderem ins Feld, dass aus Sicht des Vereins kein grobes Foulspiel vorliege. Einzelrichter Urs Studer hatte die drei Spielsperren für Nushi damit begründet. Der Kosovare selbst hatte unmittelbar nach seiner roten Karte GC-Trainer Michael Skibbe gesagt, er habe Roman Bürki nicht verletzen wollen. Am Dienstag dann hielt er gegenüber unserer Zeitung fest, er habe noch versucht, das Bein zurückzuziehen. Die Szene habe einfach unglücklich ausgehen.

Aufschiebende Wirkung hat der Rekurs des FC St.Gallen laut Daniel Last nicht - Kristian Nushi wird das Auswärtsspiel in Lausanne vom kommenden Sonntag somit definitiv verpassen. (dwa)