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FC ST.GALLEN: St.Gallen blamiert sich in Luzern

Das vermeintliche «Zitterspiel» gegen Angstgegner St.Gallen gedieh für den lange sieglos gewesene FC Luzern zur Befreiung: Angesichts von fünf (!) Lattentreffern fiel das 3:0 noch zu wenig deutlich aus.
Die Luzerner waren am Ende stärker: St.Gallens Silvan Hefti (links) im Spiel gegen Luzerns Jerome Thiesson. (Bild: URS FLUEELER (KEYSTONE))

Die Luzerner waren am Ende stärker: St.Gallens Silvan Hefti (links) im Spiel gegen Luzerns Jerome Thiesson. (Bild: URS FLUEELER (KEYSTONE))

FUSSBALL. Es war mehr als ein Klassenunterschied auszumachen in dieser Partie zwischen dem Siebten und dem Neunten. Zwei Positionen und drei Punkte hatten die beiden Teams vor Spielbeginn getrennt. Luzern war nach sechs sieglosen Partien vom 2. auf den 7. Platz zurückgefallen. St.Gallen war vor zwei Monaten gegen Luzern mit einem 3:0-Heimsieg zu neuem Selbstvertrauen gelangt.

Im Direktvergleich klaffte eine für die Gäste beängstigende Leistungsdifferenz zwischen den beiden Mannschaften. Hier die Luzerner, die - abgesehen von den ersten fünf Minuten - auf Sieg spielten, sich Chance um Chance erarbeiteten und einen Kantersieg hätten herausspielen müssen. Neben den schön herauskombinierten Treffern von Tomi Juric (9.), Tomislav Puljic (57.) und Christian Schneuwly (69.) landeten gleich fünf weitere Versuche an der Torlatte der Ostschweizer.

Dort die Gäste, die nur gerade zweimal auf das Luzerner Tor schossen. Bezeichnenderweise zweimal nach unnötigen Ballverlusten des Gastgebers im Mittelfeld. Das Team von Joe Zinnbauer zeigte nach der bitteren Lehrstunde im ersten Durchgang keinerlei Reaktion und liess sich auch nach dem Seitenwechsel vorführen. Praktisch jeder einigermassen vernünftige Angriff der Luzerner wurde zu einer Torchance. Der FCL musste sich einzig über die mangelhafte Verwertung ärgern.

St.Gallens Silvan Hefti im Spiel gegen Luzerns Joao Oliveira. (Bild: Keystone)St.Gallens Silvan Hefti im Spiel gegen Luzerns Joao Oliveira. (Bild: Keystone)
Luzerns Tomi Juric (r.) schiesst das 1:0 für den FC Luzern. St.Gallens Karim Haggui kommt zu spät. (Bild: Keystone)Luzerns Tomi Juric (r.) schiesst das 1:0 für den FC Luzern. St.Gallens Karim Haggui kommt zu spät. (Bild: Keystone)
Kämpfen um jeden Ball: Luzerns Tomi Jurict gegen Espe Karim Haggui. (Bild: Keystone)Kämpfen um jeden Ball: Luzerns Tomi Jurict gegen Espe Karim Haggui. (Bild: Keystone)
St.Gallens Roman Buess. (Bild: Keystone)St.Gallens Roman Buess. (Bild: Keystone)
Luzerns Tomi Juric feiert sein Tor mit den Fans. (Bild: Keystone)Luzerns Tomi Juric feiert sein Tor mit den Fans. (Bild: Keystone)
Die Luzerner, hier mit Jerome Thiesson gegen St.Gallens Silvan Hefti, waren am Ende das stärkere Team. (Bild: Keystone)Die Luzerner, hier mit Jerome Thiesson gegen St.Gallens Silvan Hefti, waren am Ende das stärkere Team. (Bild: Keystone)
Lässt sich feiern: Luzerns Tomislav Puljic, der Schütze zum 2:0. (Bild: Keystone)Lässt sich feiern: Luzerns Tomislav Puljic, der Schütze zum 2:0. (Bild: Keystone)
Per Kopf erzielt Tomislav Puljic für Luzern das 2:0. (Bild: Keystone)Per Kopf erzielt Tomislav Puljic für Luzern das 2:0. (Bild: Keystone)
Freude herrscht bei Tomislav Puljic. (Bild: Keystone)Freude herrscht bei Tomislav Puljic. (Bild: Keystone)
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St.Gallen blamiert sich in Luzern



"Fünf gute Minuten zu Beginn"
Rekordverdächtig kurz war denn auch die Analyse von St.Gallens Trainer Joe Zinnbauer in der Pressekonferenz: «Da gibt es nicht viel zu analysieren, es haben alle gesehen, wie es gelaufen ist. Wir hatten zu Beginn fünf gute Minuten, danach war fertig. Wir haben verdient verloren und hätten noch einige Tore mehr bekommen können.»


Luzerns Trainer Markus Babbel konnte sich nur dezent über den Befreiungsschlag freuen. Er wohnte dem Spiel mit Fieber bei, überliess die Arbeit an der Seitenlinie und bei der Pressekonferenz seinem Assistenten Patrick Rahmen, der nur positive Worte für sein Team fand: «Wir hatten die ersten paar Minuten Mühe mit den aggressiven Gästen, dann bekamen wir das Spiel in den Griff und zeigten eine solidarische Leistung.» (sda)

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