FC St.Gallen
Görtler und Guillemenot sind zurück – der FC St.Gallen vor dem Gastspiel beim formstarken FC Zürich

Zum Abschluss des ersten Meisterschaftsviertels trifft St.Gallen am Sonntag auswärts auf den FC Zürich. Wieder mit dabei sein werden nach zehntägiger Quarantäne Lukas Görtler und Jérémy Guillemenot. In der Winterpause verzichten die St.Galler auf ein Trainingslager im Süden.

Patricia Loher
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St.Gallens Lukas Görtler (im Bild gegen Miralem Sulejmani von den Young Boys) soll dem Spiel seiner Mannschaft wieder mehr Dampf verleihen. Ob er in Zürich von Anfang an spielt, ist allerdings noch ungewiss.

St.Gallens Lukas Görtler (im Bild gegen Miralem Sulejmani von den Young Boys) soll dem Spiel seiner Mannschaft wieder mehr Dampf verleihen. Ob er in Zürich von Anfang an spielt, ist allerdings noch ungewiss.

Urs Lindt/Freshfocus

Noch sei offen, wie viel Einsatzzeit er Görtler und Guillemenot im Letzigrund gewähren könne, sagt Trainer Peter Zeidler an der Medienkonferenz zwei Tage vor dem Spiel. Weiterhin in Isolation befinden sich Basil Stillhart und Alessandro Kräuchi.

Positive Neuigkeiten gibt es von Nicolas Lüchinger und Lorenzo Gonzalez. Während Lüchinger, der zuletzt erneut an Knieproblemen litt, wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, soll Gonzalez nach seinem Kreuzbandriss nächste Woche nach und nach ins Teamtraining integriert werden.

Massimo Rizzo, Interimstrainer des FC Zürich.

Massimo Rizzo, Interimstrainer des FC Zürich.

Urs Lindt/Freshfocus

Die Mannschaft der Stunde

Mit dem FC Zürich wartet die Mannschaft der Stunde auf die Ostschweizer. Unter dem interimistischen Trainer Massimo Rizzo ist das Team seit vier Spielen unbesiegt. Zuletzt gewannen die Zürcher unter Rizzo zwar erstmals nicht, sie erreichten jedoch in Sitten ein 2:2.

Mit demselben Resultat trennten sich St. Gallen und Aufsteiger Lausanne-Sport. Die beeindruckende Aufholjagd seines Teams nach dem 0:2 zur Pause wertet der Coach als Fortschritt in Bezug «auf die Art, wie wir Fussball spielen wollen».

St.Gallens Kwadwo Duah bejubelt gegen Lausanne das 2:2. Es war der dritte Saisontreffer des Neuzugangs.

St.Gallens Kwadwo Duah bejubelt gegen Lausanne das 2:2. Es war der dritte Saisontreffer des Neuzugangs.

Claudio Thoma/Freshfocus

Aber natürlich weiss auch Zeidler, dass sich der FC St.Gallen in Zürich keinen Auftritt wie in der ersten Halbzeit gegen Lausanne leisten kann, will er zu Punkten kommen. Die Ostschweizer warten unterdessen seit fünf Spielen auf einen Vollerfolg, blieben zuletzt aber zweimal in Folge unbesiegt.

«Es passt nicht ganz in diese Zeit, in ein Flugzeug zu steigen»

Obwohl sich in dieser Woche immer wieder Spieler wegen Symptomen sicherheitshalber vom Training abgemeldet haben und auch getestet wurden, hatte der Vizemeister bis Freitagmittag keine neuen Ausfälle wegen des Coronavirus zu beklagen.

Um die Risiken einer Infektion noch einmal zu minimieren, teilt sich die Mannschaft unterdessen nicht mehr nur auf zwei- bis drei, sondern auf vier Kabinen auf.

Zudem zeichnet sich ab, dass die St.Galler in der Winterpause auf ein Trainingslager verzichten. «Es passt nicht ganz in diese Zeit, in ein Flugzeug zu steigen und an die Sonne zu reisen», so Zeidler.

Mögliche Aufstellung: Zigi; Rüfli, Stergiou, Fazliji, Muheim; Görtler, Quintillà, Guillemenot, Ruiz; Babic, Duah.