FC St.Gallen
Finales Testspiel: Vor dem Rückrundenstart testet der FCSG gegen den Yakin-Klub

In einer Woche beginnt für den FC St.Gallen die Rückrunde. Den ersten Ernstkampf des Jahres bestreitet der FCSG in Lausanne. Davor steht aber noch ein letztes Testspiel an – der Gegner heisst Schaffhausen.

Renato Schatz
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Alessio Besio im Testspiel gegen den FC Wil.

Alessio Besio im Testspiel gegen den FC Wil.

Bild: Claudio Thoma / freshfocus

Am Sonntag, 15 Uhr, testet der FC St.Gallen ein letztes Mal vor dem Rückrundenauftakt am 30. Januar in Lausanne. Gegner ist der FC Schaffhausen, das Spiel findet in dessen Wefox-Arena statt. Zuschauer sind keine zugelassen. Wer sich das vierte und damit letzte Testspiel der St.Galler trotzdem ansehen möchte, kann es im Stream auf der Website des Klubs mitverfolgen.

30 Feldspieler kämpfen um einen Platz in der Startformation

Wobei: Man könnte auch von einem Casting reden. Rund 30 Feldspieler konkurrieren um zehn Startelfplätze. Die Mannschaft, die in einer Woche in Lausanne beginnt, wird jedenfalls anders aussehen als jene, die die Hinrunde mit einer Niederlage beim FC Zürich beendet hatte. Die beiden Neuzugänge, die Zeidler nach dem Test in Wil angekündigt hatte, wurden indes noch nicht vermeldet. Bereits jetzt hat kein Super-League-Klub im Winter so viele Transfers getätigt wie St.Gallen.

Veränderungen gibt es auch im FC Schaffhausen. Der Tabellenvierte der Challenge League – der Rückstand auf den Barragerang beträgt vier, jener auf Platz neun nur drei Punkte – gab gestern bekannt, dass Ivan Prtajin den Verein verlässt. Der 25-Jährige war mit neun Treffern ligaweit zweitbester Torschütze. Der Kroate schliesst sich per sofort dem slowenischen Erstligisten Olimpija Ljubljana an.

Schaffhausen auf Erfolgskurs

Es ist ein weiterer gewichtiger Abgang bei den Schaffhausern. Im Spätsommer wechselte Trainer Murat Yakin zum Schweizer Fussballverband. Dessen Bruder Hakan übernahm vorerst. Dem 44-Jährigen, der in St.Gallen spielte und bis 2016 auch Nachwuchscoach war, fehlten aber die nötigen Kurse, um Cheftrainer zu bleiben. Also stellte man ihm Martin Andermatt zur Seite. Das Duo sammelte in zwölf Spielen 21 Punkte. Schaffhausen ist damit ein Aufstiegsaspirant.

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