FC St.Gallen: Ein Innenverteidiger im Probetraining – Gerüchte um Transfer von Guillemenot zu YB. Und was macht Quintillà?

Der FC St.Gallen testet mit Anes Omerovic einen Innenverteidiger. Derweil gibt es das Gerücht, dass Jérémy Guillemenot nach Bern zu den Young Boys wechseln könnte. Auch gibt erste Hinweise zu Jordi Quintillà.

Christian Brägger
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Anes Omerovic, hier im Dress des FC Dornbirn könnte zum FCSG stossen, Jérémy Guillemenot könnte den Klub in Richtung Berner Young Boys verlassen.

Anes Omerovic, hier im Dress des FC Dornbirn könnte zum FCSG stossen, Jérémy Guillemenot könnte den Klub in Richtung Berner Young Boys verlassen.

Bild: PD

Eigentlich suchen die St.Galler noch einen grossgewachsenen Stürmer nach den Abgängen von Ermedin Demirovic und Cedric Itten. Doch auch in der Innenverteidigung könnte ihr Findungsprozess noch nicht abgeschlossen sein, zumal Neuverpflichtung Basil Stillhart wohl als Mittelfeldspieler gesehen wird.

Seit letzter Woche weilt mit Anes Omerovic ein Innenverteidiger beim FC St.Gallen im Probetraining. Der Österreicher, 22-jährig und einst als Jugendspieler bei Aston Villa in der Ausbildung, ist grossgewachsen (190 Zentimeter) – und vor allem ist er dies: ein Linksfuss, was für die Angriffsauslösung durchaus Perspektiven eröffnen könnte.

Omerovic spielte zuletzt beim FC Dornbirn in der 2. österreichischen Bundesliga, ist derzeit aber vereinslos. Auch deshalb passte er gut ins Beuteschema von Sportchef Alain Sutter, zumal es gilt, der Karriere wieder die gute Richtung zu geben. In dieser Woche kann sich der Verteidiger, der ebenfalls als Sechser spielen kann, bei St.Gallens Trainer Peter Zeidler jedenfalls weiter in Trainings empfehlen.

Guillemenot und die Young Boys – und das andere Gerüchte zu Quintillà

Derweil hält sich ein erstes Gerücht relativ hartnäckig: Meister Bern soll ein Auge auf den 22-jährigen Jérémy Guillemenot geworfen haben, der nach den Stationen bei Servette, Barcelona sowie Rapid Wien, nach all den Aufs und Abs seit eindreiviertel Jahren Fuss gefasst hat im FC St.Gallen. Der U21-Nationalspieler wird von Michel Urscheler beraten, der mit Vincent Sierro, Guillaume Hoarau oder Quentin Maceiras bereits über gute Kontakte zum Schweizer Spitzenklub verfügt.

Ohnehin hat der Berner Serienmeister unlängst sein Faible für St.Galler Spieler öffentlich bewiesen, als Sportchef Christoph Spycher vor kurzem Silvan Hefti verpflichtete. Es war ein Wechsel, den verschiedenste Seiten dem Rechtsverteidiger aus Goldach übel nahmen. Kaum auszudenken, was passiert, wenn gar zweites Gerücht Tatsache würde: Ein Tauschhandel zwischen St.Gallens Jordi Quintillà und YB’s Sierro.