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Kommentar

FC St.Gallen: Der Gürtel bleibt eng

Der FC St.Gallen muss ein Minus von 5,1 Millionen Franken präsentieren. Weil es nun keinen Notgroschen mehr gibt, sind die Ostschweizer auf Gedeih und Verderb gezwungen, nur noch kalkulierte Risiken einzugehen.
Christian Brägger
Christian Brägger, Sportredaktor. (Bild: Urs Bucher)

Christian Brägger, Sportredaktor. (Bild: Urs Bucher)

Am 22. November zeichnet der FC St.Gallen in der Olma-Halle an der Generalversammlung sein Bild über den Geschäftsgang der Saison 2018/19, der ein beträchtliches Minus von 5,1 Millionen Franken ausweist. Um es kurz zu machen: Die Liquidität bleibt gewährleistet, obwohl die nackte Zahl bei einem Gesamtumsatz von 28 Millionen Franken Niedergangstendenzen suggerieren müsste. Das Defizit ist weitgehend auf Abschreibungskorrekturen zurückzuführen, welche die vielleicht allerletzte Abgrenzung von Altlasten früherer Steuermänner und Geschäftsjahre darstellen könnten. Danach muss damit Schluss sein.

Dennoch zeigt das Ergebnis einmal mehr, wie schwierig es auch in Zukunft wird, einen Fussballverein über Wasser zu halten. Die Arbeit in der Event AG, die den Spielbetrieb der ersten Mannschaft des Ostschweizer Traditionsclubs alimentiert, bleibt eine Gratwanderung, der sportliche Erfolg die Lebensversicherung für alle Beteiligten, allen voran die beiden angestellten «Chefverkäufer» Matthias Hüppi als Präsident und Ivo Forster als CEO der angeschlagenen Event AG. Die Resultate locken das Publikum ins Stadion, sie helfen bei der Vermarktung und generieren letztlich auch Transfererlöse für abgehende Spieler. Weil es nun aber keinen Notgroschen mehr gibt, ist der FC St.Gallen auf Gedeih und Verderb gezwungen, nur noch kalkulierte Risiken einzugehen. Mit eng geschnalltem Gürtel.

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