Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

FC ST.GALLEN: Bleibt Ajeti doch?

St.Gallen und Thun haben als erste Teams der Super League die Vorbereitung aufgenommen. Die Ostschweizer dürften Offensivspieler Nassim Ben Khalifa verpflichten. Wirbel verursacht Albian Ajeti.
Patricia Loher
Heiss begehrt: Albian Ajeti. (Bild: Michel Canonica)

Heiss begehrt: Albian Ajeti. (Bild: Michel Canonica)

Die Tage verstrichen wie im Flug. Nur zwei Wochen waren seit dem letzten Meisterschaftsspiel vergangenen, als sich St.Gallens Spieler am Montag wieder besammelten. Im Hinblick auf die am 22./23. Juli beginnende Saison standen medizinische Checks auf dem Programm. Am Dienstag ab 10 Uhr wird Giorgio Contini sein Team erstmals auf dem Platz trainieren. Mit dabei sind dann auch neue Spieler wie Adonis Ajeti, Stjepan Kukuruzovic und Gjelbrim Taipi.

Laut "Le Matin" steht St.Gallen zudem kurz vor der Verpflichtung des Lausanners Nassim Ben Khalifa: Der 25-jährige Offensivspieler hat in der vergangenen Saison für die Waadtländer in der Super League in 23 Partien 9 Tore erzielt. St.Gallen müsste den U17-Weltmeister von 2009 allerdings aus einem Vertrag lösen. Ben Khalifa verfügt in Lausanne über einen Kontrakt bis 2019. Obwohl der Transfer Lausanne Geld einbringen werde, sei der Weggang des Romands in sportlicher Hinsicht ein Verlust, schreibt "Le Matin". Ebenfalls bald zu den Ostschweizern stossen dürfte Rechtsverteidiger Philippe Koch. Der ehemalige Spieler des FC Zürich war zuletzt in der Serie B bei Novara engagiert und soll in St.Gallen Mario Mutsch ersetzen.

Marco Zwyssig (rechts) verliess den FC St.Gallen im Sommer 2001 in Richtung FC Tirol Innsbruck (heute FC Wacker Innsbruck) . Die Österreicher liessen sich den Innenverteidiger 220'000 Franken kosten. (Bild: Archiv STG)
David Marazzi wechselte nach dem Abstieg im Sommer 2008 zum FC Aarau. Der linke Mittelfeldspieler verbrachte zuvor 5 Saisons in der Ostschweiz. Kostenpunkt: 220'000 Franken. (Bild: Michel Canonica)
Seifedin Chabbi wurde im Sommer 2016 vom FC St.Gallen aus Lustenau geholt und bereits im Winter 2017 wieder verkauft. Seither spielt er wieder in Österreich. Sein aktueller Arbeitgeber Sturm Graz überwies 220'000 Franken in die Ostschweiz. (Bild: Benjamin Manser)
Mario Frick wechselte im Sommer 1996 vom FC St.Gallen zum FC Basel. Der damals 21-jährige Liechtensteiner kostete die Bebbis damals 220'000 Franken. 15 Jahre später kehrte Frick zurück in die Ostschweiz - mit überschaubarem Erfolg. (Bild: Ralph Ribi)
Der 19-jährige Tranquillo Barnetta verliess den FC St.Gallen im Sommer 2004 in Richtung Leverkusen. Dem Club bescherte er eine Ablösesumme von 270'000 Franken. Seit der aktuellen Rückrunde trägt das St.Galler Eigengewächs wieder grünweiss. (Bild: Archiv STG)
Michael Lang, aktueller Verteidiger des FC Basel und der Schweizer Nationalmannschaft, trug während vier Saisons das Trikot des FC St.Gallen. Nach dem Abstieg 2011 wechselte er zu den Grasshoppers. Die Ostschweizer kassierten eine Ablösesumme von 330'000 Franken. (Bild: LAURENT GILLIERON (KEYSTONE))
Éverton Luiz Guimarães Bilher, kurz Everton, spielte bis im Winter 2016 für den FC St.Gallen. Danach zog es ihn zu Partizan Belgrad. Der serbische Traditionsklub liess sich die Dienste des brasilianischen Mittelfeldmotors eine Ablösesumme von 380'000 Franken kosten. (Bild: Ralph Ribi)
Davide Callà sorgte im Sommer 2008 mit seinem Transfer zu GC für Unmut bei den Fans des FC St.Gallen. Als Kapitän verliess er die Espen, nachdem der Abstieg in die Challenge League feststand. Sein Wechsel spülte 440'000 Franken in die Kassen der Ostschweizer. (Bild: Sam Thomas)
Marcos Gelabert verliess den FC St.Gallen ebenfalls nach der Abstiegssaison 2007/2008. Es zog ihn zum FC Basel, der für den zentralen Mittelfeldakteur 440'000 Franken in die Ostschweiz überwies. (Bild: Ennio Leanza)
Stéphane Nater kam im Sommer 2012 von Servette Genf zum FC St.Gallen. Zwei Spielzeiten später mussten ihn die Espen wieder ziehen lassen. Er wechselte zum Club Africain Tunis in Tunesien. Ablösesumme: 440'000 Franken. (Bild: Urs Bucher)
Jörg Stiel, der Kapitän der Meistermannschaft 2000, verliess den FC St.Gallen im Sommer 2001 in Richtung Bundesliga. Borussia Mönchengladbach holte sich den damaligen Natispieler für eine Ablöse von ebenfalls 440'000 Franken. (Bild: Archiv STG)
Daniel Imhof verliess den FC St.Gallen ebenfalls in Richtung Deutschland und heuerte beim VfL Bochum unter dem St.Galler-Meistertrainer Marcel Koller an. Die Ostschweizer kassierten für den defensiven Mittelfeldspieler eine Ablösesumme von 550'000 Franken. 2010 kehrte Imhof zum FC St.Gallen zurück und beendete 2012 in grünweiss seine Karriere. (Bild: Archiv STG)
Der Argentinier Jesús Méndez trug nur während einer Saison das Trikot des FC St.Gallen und kehrte im Sommer 2008 in seine Heimat zu CA Rosario zurück. Ablösesumme: 600'000 Franken. (Bild: Michel Canonica)
Marc "Fussballgott" Zellweger verliess den FC St.Gallen im Winter 2002 für eine Ablösesumme von 655'000 Franken in Richtung Köln. Dort wurde er jedoch nie richtig glücklich und so fand er nach einem halbjährigen Intermezzo beim FC Wil wieder den Weg in die Gallusstadt, wo er bis 2010 das grünweisse Trikot des FC St.Gallen trug. (Bild: Archiv STG)
Ermir Lenjani kickte von Januar 2013 bis 2015 für den FC St.Gallen. Den Linksverteidiger zog es danach nach Frankreich zu Stade Rennes. Der aktuelle Nationalspieler Albaniens spülte 820'000 Franken in die Kassen der Ostschweizer. Weiter geht es mit den Top 5. (Bild: Urs Jaudas)
Die Top 5 werden von Eric Hassli eingeläutet. Der französische Stürmer verabschiedete sich nach seinem Engagement beim FC St.Gallen im Sommer 2006 in Richtung Frankreich zum FC Valenciennes. Kostenpunkt: 875'000 Franken. (Bild: foto-net / Markus Ulmer)
Moreno Costanzo eröffnet den Reigen der Millionentransfers. Der Offensivspieler, der derzeit beim FC Vaduz unter Vertrag steht, verliess die St.Galler nach der Saison 2009/2010 und heuerte bei YB an. Für den Transfer überwiesen die Berner 1,1 Millionen Franken in die Ostschweiz. (Bild: Urs Bucher)
Der dritte Platz in der Liste der teuersten Espen aller Zeiten geht an Óscar Ezequiel Scarione. Der Torschützenkönig der Saison 2012/2013 (21 Tore) war für den FC St.Gallen schlichtweg nicht zu halten. Sein Wechsel in die Türkei zu Kasimpasa Istanbul brachte den Espen 3 Millionen Franken ein. (Bild: Urs Jaudas)
Ivan "der Schreckliche" Zamorano zog es im Sommer 1990 nach zwei Saisons in der Ostschweiz nach Spanien zum FC Sevilla. Gemäss Tagblattartikel vom 16. August 1990 liessen ihn die Espen für 2,5 Millionen US-Dollar (damals 3,3 Millionen Franken) in Richtung Andalusien ziehen. (Bild: Archiv STG)
Charles Amoah, schoss den FCSG im Jahr 2000 zum zweiten Schweizer Meistertitel der Espen-Historie. Im Winter der Folgesaison verliess er die Espen und wechselte zu Sturm Graz. Bis heute wurde für keinen St.Gallen-Spieler mehr bezahlt als die 6 Millionen Franken, die von den Österreichern in den Stürmer investiert wurden. (Bild: Archiv STG)
20 Bilder

Die teuersten Espen aller Zeiten

Fronten zwischen St.Gallen und Basel verhärtet

Noch fehlen werden heute Al­bian Ajeti und Silvan Hefti, die vergangene Woche mit der Schweizer U21-Nationalmannschaft unterwegs waren. Die beiden jungen St.Galler werden am Freitag im Training erwartet. Der Transfer des 20-jährigen Stürmers Ajeti zurück zum FC Basel ist noch immer nicht abgewickelt, obwohl es lange danach aussah, als sei der Wechsel nur noch eine Formsache. Es heisst, die Fronten seien verhärtet und dass Basel kaum mehr als zwei Millionen Franken bezahlen wolle, während die Ostschweizer mindestens drei Millionen Franken forderten. Zudem schrieb die "Basler Zeitung" kürzlich, 20 Prozent der Summe würden an Ajetis Vorgängerklub Augsburg fliessen, also rund 600'000 Franken.

Sind die Verhandlungen gescheitert?

Am Montagabend sickerte durch, dass der Wechsel des Stürmers gar gescheitert sein könnte und die Verhandlungen auf Eis gelegt wurden. Natürlich sind oder waren die Ostschweizer im Tauziehen um ihren talentiertesten Stürmer am längeren Hebel. Erst im März hat Ajeti einen Vertrag bis 2021 unterschrieben.

Verfolgen Sie das erste Training der Espen in unserem Liveblog ab 10 Uhr.

Zahlen und Fakten zur St.Galler Vorbereitung

Trainingslager: 1. bis 8. Juli in Schluchsee (GER).
Testspiele: Samstag, 24. Juni, 17.00: St.Gallen – Altach (Rüti, Henau). – Mittwoch, 28. Juni, 18.30: St.Gallen – Lustenau (Kett, Sirnach). – Mittwoch, 12. Juli, 17.30: Wil – St.Gallen, IGP-Arena, Wil. – Weitere Termine sind noch offen.
Zuzüge: Adonis Ajeti (Wil), Stjepan Kukuruzovic (Vaduz), Gjelbrim Taipi (Schaffhausen), Noah Blasucci (U21), Alessandro Kräuchi (U21), Nico Krucker (U18).
Abgänge: Lucas Cueto (Preussen Münster), Gianluca Gaudino (zurück zu Bayern München), Mohamed Gouaida (zurück zum Hamburger SV), Mario Mutsch (Progrès Niederkorn/Lux), Steven Lang (Servette), Pascal Albrecht (?).

Quelle: sfl.ch/fcsg.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.