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FC St.Gallen besiegt den HSV – hat aber drei Ausfälle zu beklagen

Ein starkes 3:0 im Test gegen den HSV! Doch die Ostschweizer bangen vor allem um Alain Wiss, der sich am linken Knie schwer verletzt haben könnte.
Christian Brägger
Alain Wiss hat sich während des Spiels am linken Knie verletzt. (Bild: Manuel Nagel)

Alain Wiss hat sich während des Spiels am linken Knie verletzt. (Bild: Manuel Nagel)

Eigentlich würde sich alles gut anfühlen nach diesem bemerkenswerten 3:0 gegen den Hamburger SV. Gäbe es da nur nicht jenes Ereignis der 20. Minute, bei dem Alain Wiss nach einem Zweikampf mit Lewis Holtby und einer Art Prellball am Boden liegen blieb. Weil der St.Galler dabei vor Schmerzen schrie und sich das linke Knie hielt, befürchtete man Schlimmes.

Tatsächlich musste Wiss den Platz auf der Bahre verlassen, ehe den Verteidiger die Ambulanz für weitere Abklärungen und eine erste Diagnose ins Spital fuhr. Und einmal mehr zeigte sich, wie wichtig es ist, dass die medizinische Abteilung des FC St.Gallen mit Doktor Andreas Bischof oder Physio-Chef Simon Storm so gut besetzt ist.

Beide Formationen der St.Galler überzeugen

Bei herrlichen Bedingungen zeigte bereits die Startformation der St.Galler eine gute Leistung gegen den Hamburger SV. Der deutsche Traditionsclub, nach dem Abstieg in der Vorsaison Leader in der zweiten Bundesliga, kam zu keiner nennenswerten Torchance, wohingegen die Ostschweizer mit zwei Treffern glänzten. Den ersten erzielte Dereck Kutesa in der 24. Minute nach einer feinen Einzelleistung, den zweiten Jordi Quintillà mit einem direkt verwandelten Freistoss. Überdies bekundete Simone Rapp Pech, als er mit einem Kopfball nur den Pfosten traf.

Jordi Quintillà erzielt das 2:0 per Freistoss (Bild: Manuel Nagel)

Jordi Quintillà erzielt das 2:0 per Freistoss (Bild: Manuel Nagel)

In der Pause wechselte St.Gallens Trainer Peter Zeidler durch, und auch diese Formation machte ihre Sache gut; allen voran Tranquillo Barnetta, der in der 59. Minute den Ball direkt nahm und unhaltbar versenkte. Weil der HSV zu keiner Reaktion fähig war respektive die St.Galler Hintermannschaft nie etwas anbrennen liess, kamen die Ostschweizer im zweiten Testspiel der Vorbereitung zu ihrem ersten, auch in dieser Höhe verdienten Sieg. Sie scheinen, im Gegensatz zum deutschen Traditionsclub, auf einem guten Weg. Einzig die verletzungsbedingten Ausfälle von Slimen Kchouk, Alain Wiss und Kekuta Manneh trüben da das Bild.

St.Gallen – Hamburg 3:0 (2:0)

La Manga – 100 Zuschauer.

Tore: 24. Kutesa 1:0. 39. Quintillà 2:0. 59. Barnetta 3:0.

St.Gallen 1. Halbzeit: Stojanovic; Lüchinger, Wiss (23. Hefti), Mosevich, Kchouk (23. Muheim); Sierro, Quintillà, Ashimeru; Kräuchi, Rapp, Kutesa.

St.Gallen 2. Halbzeit: Stojanovic; Bakayoko, Hefti, Vilotic, Muheim (82. Fazliji); Tafer, Nuhu, Ruiz; Barnetta, Buess, Manneh (89. Campos).

Bemerkungen: Wittwer (Migräne) und Lopar (angeschlagen) nicht im Aufgebot. Wiss (20.), Kchouk (23.) und Manneh (89.) verletzt ausgeschieden. 32. Kopfball von Sierro an den Pfosten. - Verwarnung: 30. Jung (HSV/Foul).

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