Ex-Espe Lang vor Rückkehr? FCSG-Trainer Peter Zeidler jedenfalls ist ein Fan des Thurgauers

Kehrt Michael Lang zum FC St.Gallen zurück? Die Gerüchteküche jedenfalls brodelt.

Christian Brägger
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Macht in der Bundesliga schwierige Zeiten durch: Michael Lang.

Macht in der Bundesliga schwierige Zeiten durch: Michael Lang.

Bild: Keystone

Ein Satz, aus dem Nirgendwo. Schon spriessen die Gedanken. Das Nirgendwo ist das Magazin des Ostschweizer Fussballverbands, in der aktuellen Ausgabe sagt Michael Lang: «Ich habe aufgehört, zu viel über die Zukunft nachzudenken. Ich kann aber sagen, dass ich nie vergessen werde, woher ich komme. St.Gallen bleibt meine Heimat und klar könnte ich mir vorstellen, eines Tages wieder für den FCSG zu spielen. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt.»

Miserable Karten in Gladbach

Nun muss man kein Hellseher sein, um zu erkennen, dass es in der Bundesliga schwierig werden könnte für Lang. Im Jahr 2020 hat die Leihgabe aus Gladbach für Bremen kein Pflichtspiel absolviert, ins Kurz-Trainingslager nach Leipzig nahm ihn Trainer Florian Kohfeldt im Februar «aus sportlichen Gründen» nicht mit. Bremen wird die Kaufoption für 1,2 Millionen Euro gewiss nicht ziehen, und bei Coach Marco Rose hat Lang in Gladbach miserable Karten; der Egnacher wird kaum den Kontrakt bis 2022 erfüllen.

Peter Zeidler, Trainer des FC St.Gallen.

Peter Zeidler, Trainer des FC St.Gallen.

Bild: Urs Bucher

Und so erhalten die Sätze aus dem Nirgendwo eine andere Note. St.Gallens Trainer Peter Zeidler jedenfalls sagt: «Ich bin Fan von seiner Spielweise und Ausstrahlung. Kontakt hatte zumindest ich keinen, nur mit seinem Bruder für dessen Arbeit an der HSG. Aber: Die Chance mit dem FC St.Gallen Champions League zu spielen ist bedeutend höher als mit Werder – aber auch ohne Königsklasse sind wir sehr attraktiv.»

Vorerst keine Stellungnahme von Lang

Für eine Stellungnahme war Lang nicht erreichbar, das Preisschild dürfte die Rückkehr des 29-jährigen Rechtsverteidigers, der 2011 die Ostschweizer verliess, aber (noch) verunmöglichen.

Anders wäre die Lage bei Nishan Burkart, der ins Beuteschema passte: 20-jährig, einst Junior bei Manchester United, derzeit Stürmer im zweiten Team Freiburgs. Zeidler sagt: «Wir kennen den Spieler gut, er ist interessant.» Der FC St.Gallen erwartet seine Spieler aus den «Coronaferien» am 5. April zurück. Eine Verlängerung ebendieser bis nach Ostern ist jedoch denkbar. 

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