«Es waren wunderbare Jahre»

Marco Mathys hat viereinhalb Jahre für den FC St. Gallen gespielt, dann fiel der Solothurner dem Trainerwechsel zum Opfer. Einen neuen Vertrag erhielt er nicht. Ab der kommenden Saison spielt der 28-Jährige für Ligakonkurrent Vaduz.

Patricia Loher
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«Der Trainer hat mir erklärt, dass ich nicht in sein Spielsystem passe»: Marco Mathys (rechts). (Bild: ky/Anthony Anex)

«Der Trainer hat mir erklärt, dass ich nicht in sein Spielsystem passe»: Marco Mathys (rechts). (Bild: ky/Anthony Anex)

ST. GALLEN. Am Mittwoch trägt der FC St. Gallen in Lugano sein letztes Meisterschaftsspiel der Saison aus. Ob Marco Mathys im Tessin noch ein letztesmal für die Ostschweizer auflaufen darf, ist ungewiss. Der FC St. Gallen hat den Vertrag mit dem 28jährigen Solothurner nicht verlängert, am vergangenen Sonntag wurde Mathys vor dem Heimspiel gegen Luzern so wie Geoffrey Tréand verabschiedet. Natürlich sei dieser letzte Applaus des St. Galler Publikums ein sehr spezieller Moment gewesen, sagt der Mittelfeldspieler. «Ich habe in St. Gallen viereinhalb wunderbare Jahre verbracht.» Dem Trainerwechsel von Jeff Saibene zu Joe Zinnbauer im vergangenen Herbst ist vor allem Mathys zum Opfer gefallen. Bei keinem anderen war das so offensichtlich wie beim Mittelfeldspieler. Trotzdem verabschiedet sich Mathys so, wie es für ihn typisch ist: Ruhig und ohne nachzutreten.

Unvergessen bleiben die Auftritte von Mathys in der Europa League. Unter Saibene, mit Dejan Janjatovic und Stéphane Nater im Rücken, war er eine tragende Säule jener Mannschaft, die im Europacup im Jahr 2013 für die bis anhin letzten schönen St. Galler Nächte verantwortlich war.

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