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Ein Transfer mit Ansage: FCSG holt Innenverteidiger Yannis Letard

Mehr als zwei Wochen lang ist Yannis Letard beim FC St.Gallen Testspieler gewesen, nun verpflichten die Ostschweizer den 20-jährigen Franzosen für zwei Jahre.
Christian Brägger
Yannis Letard im Testspiel gegen Celtic Glasgow. (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus)

Yannis Letard im Testspiel gegen Celtic Glasgow. (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus)

Einige Tage Zeit hatte Yannis Letard , sich als Testspieler dem
FC St.Gallen aufzudrängen. Der Franzose machte seine Sache in der Innenverteidigung gut und so überzeugend, dass ihn die Ostschweizer nun für zwei Jahre plus Option unter Vertrag nehmen. Noch nach dem 0:0 gegen Celtic Glasgow sagte St.Gallens Trainer Peter Zeidler, dass er sehr zufrieden gewesen sei mit dem 82-minütigen Auftritt Letards.

«Er hat Sicherheit ausgestrahlt und uns Stabilität gegeben.»

Letard stösst ablösefrei zum FC St.Gallen, die vergangene Saison absolvierte der Franzose beim VfR Aalen in der 3. Liga Deutschlands. Dort kam der Innenverteidiger selten und nur zweimal über die volle Distanz zum Einsatz, die Karriere des 20-Jährigen, der in der Heimat einst als Talent galt, schien ins Stocken zu geraten. So gesehen passt Letard zu den Ostschweizern, die ein Faible dafür entwickelt haben, Spieler in der Karriere wieder aufzurichten und weiterzubringen. Erst am Mittwoch hatten die St.Galler die Verpflichtung des brasilianischen Mittelfeldspielers Fabiano vermeldet.

Das Fussballspielen erlernt hat der in Saint-Herblain im Westen Frankreichs geborene Letard bei Guingamp, wo er in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kam. Letard, der denselben Berater wie der französische Weltmeister Benjamin Pavard (neu Bayern München) hat, soll in der Innenverteidigung auch die Lücke schliessen, die mit dem Kreuzbandriss und verletzungsbedingten Ausfall von Musah Nuhu entstanden ist.

Sportchef Alain Sutter sagt über die Neuverpflichtung: «Yannis ist ein junger, sehr talentierter Innenverteidiger. Ihm fehlte zuletzt die Spielpraxis, dennoch hat er sehr schnell aufgezeigt, dass er eine echte Verstärkung werden kann, und wir freuen uns, dass er sich für den FC St.Gallen entschieden hat.»

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