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1:1 im Testspiel gegen Schaffhausen – FCSG-Sportchef Sutter: «Es steht viel Arbeit an»

Bevor der FC St.Gallen am Samstag ins Trainingslager nach Südspanien reist, testete er am Freitag in der Kälte gegen den FC Schaffhausen. Die Partie und St.Gallens Leistung waren wenig herzerwärmend – 1:1 hiess es am Ende.
Ralf Streule, Schaffhausen
Der junge St.Galler Angelo Campos im Kopfballduell mit einem Schaffhauser. (Bild: Manuel Nagel)

Der junge St.Galler Angelo Campos im Kopfballduell mit einem Schaffhauser. (Bild: Manuel Nagel)

Schneefall, Minustemperaturen und eine Partie, die sich dem Wetter anpasste: Was die knapp 100 Zuschauer am Freitagnachmittag im eigentlich so schmucken Schaffhauser Lipo Park zu sehen bekamen, war wenig lustvoll. «Viel Arbeit» stehe an, sagte St.Gallens Sportchef Alain Sutter nach den ersten 90 Spielminuten des Jahres. Und schielte dabei wohl auf die kommende Woche, in der sich die Ostschweizer in Südspanien den Schliff für die Rückrunde geben wollen. Und müssen: 1:1 hiess es am Ende gegen den Challenge-League-Club Schaffhausen lediglich.

Pech für Muheim bei seiner Rückkehr

«Wir hätten nicht mehr verdient», sagte Trainer Peter Zeidler. Seine Analyse: Zu wenige Automatismen, ein «verwässertes» Spiel, wenig Struktur.

«Wir waren müde vom harten Training. Und Schaffhausen ist ein unbequemer Gegner. Dennoch wollten wir hier mehr zeigen.»

Für die St.Galler erfolgreich war Mittelstürmer Simone Rapp, der erst vor wenigen Tagen zu den Ostschweizern gestossen war. Er traf per Kopf nach einem Freistoss von Tranquillo Barnetta in der 42. Minute. Nach der Pause hatten die Ostschweizer die Partie zunächst im Griff, mussten eine Viertelstunde vor Schluss aber dennoch den Ausgleich hinnehmen. Miro Muheim, der zu seinem ersten Einsatz für St.Gallen seit seinem Kreuzbandriss kam, agierte beim Gegentor gleich doppelt unglücklich. Er liess sich den Ball von Schaffhausens Stürmer Faruk Gül abluchsen. Dessen Schuss lenkte Muheim an Daniel Lopar vorbei ins Tor. Muheim war überraschend in der Innenverteidigung angetreten, weil Silvan Hefti seine Knieverletzung noch nicht auskuriert hat und Milan Vilotic krank ausgefallen war.

Nächstes Testspiel gegen den Hamburger SV


Zeidler wechselte das Team in der Pause komplett aus. Der einzige Akteur, der dem Spiel den Stempel aufdrücken konnte, war Majeed Ashimeru, der in der zweiten Halbzeit zum Einsatz kam. Neben ihm spielte der zweite Neue bei den Ostschweizern: Victor Ruiz zeigte, dass er in Sachen Ballbehandlung und Übersicht ein Gewinn sein kann.
Am Samstag reist das Team nach La Manga ins Trainingslager. Ob Akteure wie Nassim Ben Khalifa oder Peter Tschernegg, die im Club wohl keine Rolle mehr spielen, dabei sein werden, liess Sutter gestern noch offen. Am Montag steht ein weiterer Test an: In La Manga treffen die St.Galler auf den Hamburger SV, den Leader der 2. Bundesliga.

Schaffhausen – St.Gallen 1:1 (0:1)

Lipo Park – Sr. Jaccottet – 80 Zuschauer.
Tore: 42. Rapp (Barnetta) 0:1, 75. Muheim (Eigentor) 1:1.
Schaffhausen: 1. Hz.: Grasseler; Conzalves, Imran Bunjaku, Mendy; Helbling; Pugliese, Castroman, Jozinovic; Barry, Cicek. – 2. Hz.: Zbinden; Demhasaj, Delli Carri, Mevlja, Qollaku; Rether; Menezes, Tranquilli, Del Toro; Gül, Nikci.
St.Gallen: 1. Hz: Stojanovic; Lüchinger, Wiss, Mosevich, Kchouk; Sierro, Nuhu, Quintillà; Barnetta, Rapp, Kutesa. – 2. Hz: Lopar; Bakayoko, Traber, Muheim, Wittwer; Ruiz, Ashimeru, Kräuchi; Manneh, Campos, Buess.
Bemerkungen: Schaffhausen ohne Sessolo (rekonvaleszent), St.Gallen ohne Itten, Hefti (beide verletzt), Vilotic, Stergiou (beide krank), Tafer, Koch, Ben Khalifa, Tschernegg (alle nicht im Aufgebot).

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