Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Kommentar

Ein schlechtes Zeichen für den FC St.Gallen

Captain Toko verlässt den FC St.Gallen. Der Kommentar von Sportredaktor Christian Brägger.
Christian Brägger, Sportredaktor, Sport Redaktion St. Gallen © Urs Bucher/ TAGBLATT

Christian Brägger, Sportredaktor, Sport Redaktion St. Gallen © Urs Bucher/ TAGBLATT

Mit Tokos Abgang verliert der FC St. Gallen nicht nur seinen Captain. Er verliert auch ein wohl unterschätztes Aushängeschild, das ein idealer Träger des neuen Selbstverständnisses gewesen wäre.

Unter Giorgio Contini hatte Toko anfänglich keine gute Zeit. Er war lange verletzt, und der Coach ignorierte ihn völlig. Dabei ist doch ein Captain bei Trainer und Team auch abseits des Spielfelds von Relevanz. Später, als Toko zurückkehrte, normalisierte sich der Umgang; die Leistungen waren gut, und auch das Publikum fand endlich Zugang zum Vorkämpfer.

Ob es für ihn aber vom Gefühl her stimmte? Weil der Vertrag auslief, war Toko in einer guten Verhandlungsposition – so spielt der Markt. Der FC St. Gallen konnte finanziell nicht mithalten; wegen der Misswirtschaft in den vergangenen zwei Saisons sind ihm die Hände gebunden. Das führt deutlich vor Augen, dass dem Verein ein pickelharter Weg bevorsteht, wenn er auch nur eine minim grössere Nummer im Schweizer Fussball werden will.

Toko hätte ideal ins Zeidler-­System gepasst – vom Charakter her, dank seiner Präsenz und weil er den Ball schnörkellos spielt. Sein Weggang ist ein herber Verlust. Dieses Loch zu stopfen, wird für den FC St. Gallen schwierig sein.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.