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«Ein Kapitel schliesst sich»: Vincent Sierro wechselt zu Meister YB +++ Vertrag mit Peter Zeidler verlängert +++ Andreas Wittwer definitiv weg

St.Gallens Topskorer von vergangener Saison wird nun definitiv nicht mehr für Grünweiss auflaufen. Neben dem Abgang von Sierro hat der FC St.Gallen weitere Neuigkeiten verkündet.
Martin Oswald

Der 23-jährige Vincent Sierro verlässt den FCSG und hat bei YB einen Vertrag über vier Jahre bis im Sommer 2023 unterzeichnet.

Mit diesen Worten verabschiedet sich Sierro am Mittwochvormittag vom FC St.Gallen und seinen Anhängern:

«Ein Kapitel schliesst sich für mich in St.Gallen. Ich bedanke mich herzlich beim Trainer sowie bei allen Vereinsverantwortlichen und Mitarbeitern für diese schöne Zeit in der Ostschweiz. Ich danke meinen Mitspielern, welche mir von Anfang an geholfen haben. Bei den Fans möchte ich mich für die stets uneingeschränkte Unterstützung bedanken, es war immer schön für Euch zu spielen und ich werde nur gute Erinnerungen von Euch allen behalten!»

Im Umfeld des Clubs wurde bereits angenommen, dass der Mittelfeldspieler in der neuen Saison nicht mehr beim FCSG auflaufen würde. YB-Sportchef Christoph Spycher ist glücklich über die Verpflichtung: «Vincent Sierro ist ein weiterer entwicklungsfähiger Spieler, der über eine ausgesprochen grosse Winnermentalität verfügt und auch deshalb sehr gut zu YB passt. Mit seinem Laufvermögen, seiner Spielintelligenz und seinen Abschlussqualitäten wird er eine Bereicherung für unsere Mannschaft sein.»

FCSG-Sportchef Alain Sutter sagt dazu: «Es ist klar, dass wir mit den finanziellen Möglichkeiten der Berner Young Boys nicht mithalten können. Ich denke, wir haben einen Beitrag geleistet, dass er diesen Schritt machen konnte.»

Vincent Sierro spielte in der vergangenen Saison eine starke Vorrunde, fiel dann aber in der Rückrunde in ein Formtief. Mit 11 Treffern war er der erfolgreichste Torschütze in der Mannschaft von Peter Zeidler. Derweil hat sich der FC St.Gallen im Mittelfeld mit Moreno Costanzo bereits Ersatz gesichert.

Vertrag mit Peter Zeidler verlängert

Trainer Peter Zeidler hat seine Spieler wieder zurück im Training. (Bild: Claudio Thoma/freshfocus)

Trainer Peter Zeidler hat seine Spieler wieder zurück im Training. (Bild: Claudio Thoma/freshfocus)

Der FC St.Gallen bindet seinen Trainer weiter an sich und verlängert seinen Vertrag um ein Jahr. So gehört Zeidler noch (mindestens) drei weitere Jahre zu Grünweiss. Der Trainer zeigt sich erfreut über diese Vertragsverlängerung:

«Ich passe sehr gut zu diesem Verein und der Verein passt sehr gut zu mir.»

Auch die Zusammenarbeit mit Co-Trainer Amanatidis wurde verlängert. Zeidler spricht an der Pressekonferenz am Mittwochnachmittag von einem Umbruch in der Mannschaft. So habe man einige Eckpfeiler der vergangenen Saison abgeben müssen. So setze man auch in Zukunft auf die jungen Spieler.

Sportchef Alain Sutter ergänzt, dass man viele hoffnungsvolle Talente aus der Ostschweiz näher an die 1. Mannschaft führen wolle. Trotzdem brauche es für ein erfolgreiches Team auch erfahrene Spieler.

«Wir haben mit Rüfli, Vilotic und Costanzo einige Routiniers in unseren Reihen.»

Sutter betont im gleichen Atemzug, dass es nicht die Rolle von Costanzo sei, in die Fussstapfen von Tranquillo Barnetta zu treten.

Beobachtet das erste Training: Sportchef Alain Sutter. (Bild: Claudio Thoma/freshfocus)

Beobachtet das erste Training: Sportchef Alain Sutter. (Bild: Claudio Thoma/freshfocus)

Definitiver Abgang von Wittwer

Verteidiger Andreas Wittwer gehört beim FCSG definitiv der Vergangenheit an. Er hätte sich nach den Ferien melden wollen, erzählt Sportchef Sutter, habe dies aber nicht getan und so plane man die neue Saison ohne ihn.

Präsident Matthias Hüppi freut sich schon auf das Trainingslager in Bad Ragaz und die beiden Testspiele gegen Celtic Glasgow und gegen Sporting Lissabon im Kybunpark. Hüppi verliert bei der Medienkonferenz jedoch auch einige Worte über die letzte Saison: «Es hat einen Moment gebraucht, um die intensive Schlussphase der Saison zu verarbeiten. Zum Schluss fehlte nur ein einziges Tor und man wäre auf Rang drei gewesen - wobei man damit rückblickend etwas gar gut belohnt worden wäre.»

Jetzt freue man sich auf eine zweite Runde «Espen on Tour», die zahlreichen öffentlichen Trainings in der Ostschweiz.

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