«Dürfen uns nicht blenden lassen»

FUSSBALL. St.Gallens Sportchef Heinz Peischl bleibt auch im Erfolg der ersten Mannschaft lieber im Hintergrund. Der Österreicher mahnt zur Vorsicht, fordert weiterhin volle Konzentration und Leidenschaft. «Sonst gibt es keine Punkte», sagt er.

Christian Brägger
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Heinz Peischl, seit Dezember 2010 der Sportchef des FC St. Gallen. (Bild: Michel Canonica)

Heinz Peischl, seit Dezember 2010 der Sportchef des FC St. Gallen. (Bild: Michel Canonica)

Die Serie St.Gallens mit sieben Meisterschaftsspielen ohne Niederlage freut Heinz Peischl. Der Sportchef bleibt auch im Erfolg besonnen und spürt, dass es derzeit im Umfeld des Clubs mehr Schulterklopfer gebe.

Natürlich bereiten Peischl die Leistungen der ersten Mannschaft grosse Freude. Es gelte nun aber dafür zu sorgen, dass der Erfolg niemandem zu Kopf steige, sagt er. Dennoch erkennt der 50jährige Österreicher Steigerungspotenzial. Er sagt: «Wir hinterfragen uns und die Mannschaft jede Woche aufs neue. Sich auf den Lorbeeren ausruhen zu wollen, würde sich als Bumerang erweisen. Wie rasch es gehen kann, haben wir letztes Jahr im Herbst und dann dieses Jahr im Frühling gesehen.»

An den Transfergerüchten, die um Mittelfeldspieler Dejan Janjatovic herumschwirren, möchte er sich nicht beteiligen. Er sagt: «Wenn ein anderer Verein einem Spieler von uns eine Million Jahresgehalt bezahlen kann, dann sind wir die ersten, die ihm sagen: Nutze diese Chance.»

Das gesamte Interview mit Heinz Peischl in der Ausgabe und im E-Paper vom 5. November.

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