«Die Niederlage wirft uns nicht aus der Bahn»

FUSSBALL. Ausgerechnet gegen den ehemaligen Arbeitgeber verliert Trainer Jeff Saibene erstmals mit dem FC Thun. Der Luxemburger beklagt vor allem das Pech der eigenen Mannschaft.

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Jeff Saibene. (Bild: ky/Marcel Bieri)

Jeff Saibene. (Bild: ky/Marcel Bieri)

Ausgerechnet gegen den ehemaligen Arbeitgeber verliert Trainer Jeff Saibene erstmals mit dem FC Thun. Der Luxemburger beklagt vor allem das Pech der eigenen Mannschaft.

Vor der Partie gegen Ihren früheren Club war der Rummel um Ihre Person gross. Nun ist sie vorbei und sie haben erstmals mit Thun verloren. Sind Sie sehr enttäuscht?

Die Niederlage gegen St.Gallen schmerzt nicht speziell. Vielmehr tut die Art und Weise weh, weil wir viel Pech hatten. Ich habe im Vorfeld des Spiels gesagt, wenn eine Mannschaft gegen uns gewinnt und dies der FC St.Gallen ist, dann kann ich damit leben. Das macht es nun weniger schlimm.

Sie sagten ebenfalls, dass Sie Ihre Spieler manchmal fast bremsen müssen. Thun hat gut begonnen, danach war das Team aber blass. Haben Sie es zu sehr gebremst?

Nach dem zweiten Gegentor zog sich St.Gallen zurück und stand tiefer. Die Räume wurden enger. Martin Angha und Roy Gelmi haben das gut gelöst. Die Niederlage wird uns nicht aus der Bahn werfen; sie lag weniger an unserem Willen, sondern mehr am Verhalten des Gegners.

Sie wirkten in diesem speziellen Aufeinandertreffen ziemlich ruhig, jedenfalls nicht so, wie man Sie aus früheren St.Galler Zeiten kennt.

Mit Fortdauer des Spiels legten sich meine Emotionen. Doch der Eindruck, ich sei ruhiger, täuscht. Es gibt Phasen, da läuft es besser und man versprüht eine gewisse Sicherheit. Vielleicht wirkte ich deswegen nach aussen hin gelassener.

Was zeichnete heute den Gast aus St.Gallen mehr aus als Thun?

Nur das Glück. Und zwar eine riesige Portion davon. (cbr)