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Sandskulpturenfestival: Das sind die Siegerskulpturen

Die Sieger am 20. Sandskulpturenfestival in Rorschach stehen fest. Es sind Ruslan Arslanbaev und Evgenii Tarnopolskii aus Russland. Ihr Sujet: Ein grosser, dicker Mann mit einer kleinen Katze.
Ralf Rüthemann
Evgenii Tarnopolskii und Ruslan Arslanbaev aus Russland holten den ersten Platz. (Bild: Ralf Rüthemann)

Evgenii Tarnopolskii und Ruslan Arslanbaev aus Russland holten den ersten Platz. (Bild: Ralf Rüthemann)

„Schmetterlingseffekt“, „virtuelle Liebe“ oder „die Zärtlichkeit“. So heissen drei der zehn Sandskulpturen, die am 20. Sandskulpturenfestival auf der Arionwiese in Rorschach gebaut wurden. Die Siegerskulptur heisst aber anders: simpel und einfach „der Traum“ vom russischen Team Ruslan Arslanbaev und Evgenii Tarnopolskii. „Mit dem grossen Mann und der kleinen Katze wollten wir die Liebe zwischen gegensätzlichen Wesen darstellen“, sagt Ruslan Arslanbaev. „Und die Katze steht zudem dafür, dass auch die Liebe zu Tieren möglich ist“, ergänzt Evgenii Tarnopolskii. Die Russen haben damit nicht nur manch einen Besucher dazu bewegt, das Handy zu zücken und ein Foto zu machen, sondern auch die dreiköpfige Jury überzeugt und 3500 Franken gewonnen.

Platz zwei ging an Wilfred Stijger und Edith van de Wetering aus Holland. (Bild: Ralf Rüthemann)

Platz zwei ging an Wilfred Stijger und Edith van de Wetering aus Holland. (Bild: Ralf Rüthemann)

Perfekt geformte Sandblöcke

Etwas weniger, aber immer noch sehr begeistert waren die Juroren von der Arbeit des Holländischen Paars Edith van de Wetering und Wilfred Stijger mit dem „Schmetterlingseffekt“ – dargestellt durch dutzende perfekt geformte Sandblöcke. Ebenfalls auf dem Podest gelandet sind die Letten Maija Puncule und Karlis Ile. Ihre Skulptur heisst „im Regen tanzen“ und zeigt ein Gesicht unter einem Bogen mit feinen Streifen.

Karlis Ile und Maija Puncule aus Lettland landeten auf dem dritten Platz. (Bild: Ralf Rüthemann)

Karlis Ile und Maija Puncule aus Lettland landeten auf dem dritten Platz. (Bild: Ralf Rüthemann)

Das Publikum entschied sich jedoch weder für die perfekt geformten Blöcke noch den dicken Mann mit Katze, sondern die Skulptur des russischen Teams Dmitriy Klimenko und Ivan Zverev. Sie nannten ihre Arbeit „dieses Wunder wird mir die Augen öffnen“ und bauten grosse Augen, Mönche und Flammen. Dmitriy Klimenko wurde an der Siegerehrung heute Abend gleich zweimal nach vorne gebeten. Er gewann nämlich auch noch den Speedcarving-Wettbewerb.

Publikumssieger: Dmitriy Klimenko und Ivan Zverev aus Russland. (Bild: Ralf Rüthemann)

Publikumssieger: Dmitriy Klimenko und Ivan Zverev aus Russland. (Bild: Ralf Rüthemann)

Die „universelle Antwort“

Sand und Wasser, im richtigen Verhältnis. Mehr brauchen die Künstler nicht, um Sandskulpturen zu bauen. Eine Woche lang waren die zehn Teams aus Lettland, Russland, Holland und der Ukraine damit beschäftigt, ihre Skulptur möglichst gut dem diesjährigen Motto „All you need is love“ anzupassen. Festgelegt wird das Motto jeweils vom Gründer und Organisator Urs Koller. „Ich versuche jeweils, das Geschehen um mich herum aufzunehmen und so ein Thema daraus zu machen“, sagt Koller. „Momentan befinden wir uns in einer hektischen Zeit, es brodelt überall. Und die universelle Antwort dafür findet man eben in der Liebe.“ Deshalb das diesjährige Motto.

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