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«Wir beneiden euch»: Der St.Galler Kybunpark als Vorbild für das armenische Nationalstadion

Eine Delegation aus Armenien schaute sich am Samstag das St.Galler Stadion genau an. Es wurden auch Visitenkarten austauscht, und Geschenke – ein Fussballtrikot und armenischer Cognac.
Manuel Nagel
Armen Melikbekjan, der Generalsekretär des armenischen Fussballverbandes, hört interessiert zu, was Ivo Forster, CEO der FC St.Gallen Event AG, erzählt. Auch Karen Schabojan (links) und Georgi Matewossjan (rechts) gehören zur Delegation, die das Stadion besichtigt. (Bild: Manuel Nagel)

Armen Melikbekjan, der Generalsekretär des armenischen Fussballverbandes, hört interessiert zu, was Ivo Forster, CEO der FC St.Gallen Event AG, erzählt. Auch Karen Schabojan (links) und Georgi Matewossjan (rechts) gehören zur Delegation, die das Stadion besichtigt. (Bild: Manuel Nagel)

«Am liebsten hätten wir es schon morgen, ideal wäre aber 2023», sagt Armen Melikbekjan auf die Frage, wann denn das neue Nationalstadion in Jerewan stehen sollte. Melikbekjan ist Generalsekretär und Vizepräsident des armenischen Fussballverbandes. Und er ist erstaunlich gut informiert über den FC St.Gallen und die Schweizer Liga im Allgemeinen. Doch nicht nur vom Ostschweizer Verein ist Melikbekjan angetan, sondern auch von dessen Stadion. Es soll als Vorlage für einen Neubau in der armenischen Hauptstadt dienen, wo die armenische Nationalmannschaft künftig ihre Länderspiele austragen wird.

Vor nicht ganz einem Jahr schaute sich Melikbekjan das St.Galler Stadion bereits einmal von aussen an, als Armenien in der Nations League in Liechtenstein spielte. Der Zufall wollte es, dass die beiden Nationen in der EM-Qualifikation erneut aufeinandertreffen – und die Armenier organisierten kurzerhand eine Besichtigung des Kybunparks.

«Ein Superstadion für eure Stadt und euren Verein»

Am Donnerstagabend landete die rund 50-köpfige Delegation in Friedrichshafen und fuhr danach nach St.Gallen, wo sie im Hotel Oberwaid ihre Unterkunft bezog. Vor dem Abschlusstraining am Freitagabend im Vaduzer Rheinpark-Stadion fanden Melikbekjan und andere Vertreter des Verbandes noch Zeit, in einem Gartenrestaurant in der St.Galler Innenstadt ein Bier zu trinken. Parallel lief auf sämtlichen Mobiltelefonen das Spiel der armenischen U21-Auswahl gegen Luxemburg.

Der Zeitplan blieb straff, denn vor dem Spiel am Samstagabend stand um 12 Uhr in Vaduz das offizielle Mittagessen für die armenische Delegation an. So empfing Ivo Forster, CEO der FC St.Gallen Event AG, Melikbekjan und seine zwei Begleiter der Marketingabteilung schon um 9.30 Uhr und führte sie während über einer Stunde durch sämtliche Bereiche des Stadions.

Das Trio war beeindruckt. Nach dem Rundgang sagte Melikbekjan:

«Für eure Stadt und euren Verein ist das ein super Stadion. Wir beneiden euch.»

Im Gegensatz zum Kybunpark, der nicht ganz 20'000 Zuschauern Platz bietet, soll dann das neue Stadion in Jerewan ein Fassungsvermögen für 30'000 Fans haben.

«Wir bleiben in Kontakt», sagte Melikbekjan zu Forster, die nicht nur Visitenkarten austauschten. Für die Armenier gab es ein Trikot des FC St.Gallen, und Forster bekam eine Flasche feinsten armenischen Cognacs.

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