Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Der FC St.Gallen will dem Auf und Ab ein Ende setzen

Der FC St.Gallen ist in dieser Saison das «Team inkonstant»: Noch nie konnten die Ostschweizer dreimal in Folge punkten. Am Sonntag gegen schwächelnde Thuner bietet sich ihnen die nächste Chance.
Ralf Streule
Vincent Sierro: Der Mittelfeldspieler hat zwar an Leichtigkeit eingebüsst – punkto «positiver Aggressivität» bleibt er aber für Trainer Peter Zeidler einer der wichtigen Pfeiler im Spiel der St.Galler. (Bild: Urs Lindt/Freshfocus)

Vincent Sierro: Der Mittelfeldspieler hat zwar an Leichtigkeit eingebüsst – punkto «positiver Aggressivität» bleibt er aber für Trainer Peter Zeidler einer der wichtigen Pfeiler im Spiel der St.Galler. (Bild: Urs Lindt/Freshfocus)

Der FC Thun gilt noch immer als Überraschungsteam der Super-League-Saison. Eigentlich erstaunlich. Denn die Berner Oberländer konnten zuletzt sieben Mal in Folge nicht gewinnen. Nur drei Punkte holten sie in dieser Phase. Den letzten Sieg haben die Thuner Mitte Februar gefeiert – in St.Gallen. Die Ostschweizer waren damals spielerisch überlegen, aber weit weniger effizient als ihr Gegner. Das 1:3 bremste zum x-ten Mal in dieser Saison eine mögliche Serie der St.Galler unter Trainer Peter Zeidler. Wieder war es ihnen nicht gelungen, drei Spiele ohne Niederlage aneinanderzureihen.

Nun stehen die St.Galler an einem ähnlichen Punkt. Morgen Sonntag heisst der Gegner wieder Thun. Wieder könnten die St.Galler zum Drittplatzierten aufschliessen. Und wieder liegt ein drittes Spiel in Folge ohne Niederlage in Reichweite. Können die Ostschweizer die Baisse der Berner Oberländer ausnutzen? «Über die Thuner Qualitäten müssen wir nicht sprechen», sagt Zeidler an der Medienkonferenz vor dem Spiel. Thun bleibe ein stabiles, eingespieltes Team. Es gebe also keinen Grund, locker drei Punkte zu budgetieren.

Verteidigung wird wieder durcheinandergewirbelt

Bei der Beurteilung des zurückliegenden, glücklichen Erfolges gegen Xamax spricht Zeidler vom Physischen, das den Unterschied gemacht habe.

«Wir kämpften. Wir wehrten uns.»

Die gleichen Tugenden erwarte er von seinem Team in Thun, so Zeidler. Die St.Galler müssten im Berner Oberland mit einem ähnlich aggressiven Gegner rechnen.

Anders als in Neuenburg wird zumindest eines sein: die St.Galler Aufstellung. Einerseits dürfte der zuletzt gesperrte Regisseur Jordi Quintillà wieder ins Team rücken. Zudem sind einmal mehr Veränderungen in der Verteidigung nötig. Das zuletzt zweimal ohne Gegentor gebliebene Innenverteidigerduo Milan Vilotic/Leonel Mosevich ist gesperrt. Leonidas Stergiou dürfte damit wieder von Beginn weg zum Zug kommen – und Silvan Hefti wieder von der Aussen- in die Innenverteidigerposition rücken.

Itten kann schon bald mit Einsätzen rechnen

Gesetzt wird im Mittelfeld Vincent Sierro sein, auch wenn der Leihspieler nicht mehr denselben spielerischen Einfluss aufs Team zu haben scheint wie noch in der Hinrunde. «Vielleicht hat er etwas an Leichtigkeit eingebüsst», so Zeidler. Der Walliser bringe aber jene «positive Aggressivität» mit, die es für einen Sieg brauche. Ob Sierro auch über die Saison hinaus ein Thema für den FC St.Gallen ist, sei weiterhin offen. Mit dem Bundesliga-Club Freiburg, an den Sierro vertraglich gebunden ist, sei man im regelmässigen Gespräch.

Positives gibt es von Cédric Itten zu vermelden: Der Stürmer ist nach seinem Kreuzbandriss im Herbst wieder im Training integriert. Eine Rückkehr in einem der kommenden Spiele sei wahrscheinlich. Morgen aber werden noch andere die Tore erzielen müssen.

Alain Sutter auf der SFV-Kandidatenliste

Eine Personalie, die am Rande der Medienkonferenz diskutiert wurde, ist jene von Sportchef Alain Sutter. Noch immer wird er in Medienberichten als Kandidat für das vom Schweizerischen Fussballverband (SFV) vorgesehene Amt des Nationalteam-Managers genannt, neben Peter Knäbel und Fredy Bickel. «Dass er auf der Kandidatenliste steht, ist ein offenes Geheimnis», sagte St.Gallen-Präsident Matthias Hüppi an der gestrigen Medienkonferenz. Mit einem Abgang des Sportchefs rechne er aber nicht. Vielmehr sehe er das Interesse des SFV als Kompliment für Sutters Arbeit in St.Gallen. Einen Wechsel kategorisch ausgeschlossen hat Sutter bisher nicht. Kürzlich sagte er gegenüber dieser Zeitung: «Ich bin hier beim FC St.Gallen und nicht auf der Suche. Ich habe einen herausfordernden Job, ich habe keine Kapazität, mich um anderes zu kümmern.» (rst)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.