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Kommentar

Der FC St.Gallen verpflichtet mit Costanzo Identität, die dem Club gut tut

Moreno Costanzo kehrt zum FC St.Gallen zurück. Das ist eine gute Nachricht. Denn nach dem Abgang von Daniel Lopar und dem Rücktritt von Tranquillo Barnetta ist in St.Gallens Mannschaft wieder ein Stück Ostschweiz mehr vorhanden.
Patricia Loher
Patricia Loher, Leiterin Sportredaktion

Patricia Loher, Leiterin Sportredaktion

Moreno Costanzo wird Identität stiften. Costanzo weiss, wie es in St.Gallen läuft. Sportlich aber bleiben Fragen offen, denn der gebürtige Toggenburger war wegen eines Kreuzbandrisses ab März 2018 beim FC Thun fast ein Jahr ohne Spielpraxis.

Costanzo ist St. Gallens letztes Eigengewächs, das der Club gewinnbringend verkaufen konnte. Vor neun Jahren überwiesen die Young Boys gegen 1,5 Millionen Franken in die Ostschweiz. Trotz guter Leistungen in Bern und sieben Einsätzen im Nationalteam blieb dem feinen Techniker der grosse Durchbruch aber verwehrt.

Allerdings ist der Mittelfeldspieler erst 31-jährig, noch in Vaduz in der Super League hat er lange überzeugt. Zuletzt setzte Costanzo alle Hebel in Bewegung, um nach St. Gallen zurückkehren zu können. Er hat die Chance auf einen zweiten Frühling verdient. St. Gallen bietet seinem ehemaligen Junior die Plattform, Kritiker, die behaupten, er habe zu wenig aus seinem Talent gemacht, doch noch zu überzeugen.

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