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FCSG-Trainer Zeidler hofft auf ein emotionales Spiel: «Denn dafür machen wir unseren Job»

Die Anhänger des FC Sion haben die Entlassung Peter Zeidlers nicht goutiert. Am Sonntag ab 16 Uhr trifft der Trainer mit seinem neuen Club St.Gallen im Kybunpark auf die Walliser. «Ich hoffe, es gibt wieder ein aufregendes Spiel», so Zeidler.
Patricia Loher
St.Gallens neuer Trainer Peter Zeidler im Hinspiel der Europa-League-Qualifikation gegen Sarpsborg. (Melanie Duchene/Freshfocus)

St.Gallens neuer Trainer Peter Zeidler im Hinspiel der Europa-League-Qualifikation gegen Sarpsborg. (Melanie Duchene/Freshfocus)

Schon morgens um halb acht meldeten sich aus dem Wallis die ersten Journalisten. Zehn Stunden nach dem aufreibenden Heimspiel gegen die Norweger aus Sarpsborg musste St.Gallens Trainer Peter Zeidler bereits wieder Auskunft geben: Über seine Gefühlslage vor dem ersten Aufeinandertreffen mit seinem früheren Club und über die Arbeit in seinem neuen Verein.

Im Wallis hatten sie Zeidler ins Herz geschlossen. Die Anhänger liessen den umgänglichen Schwaben, der zudem lange für attraktiven Fussball und erfolgreiche Arbeit stand, im Frühling 2017 nur ungern ziehen. Aber ihr Präsident Christian Constantin befand nach acht Monaten: «Mit Zeidler werden wir den Cupfinal verlieren.» Also «beurlaubte» der Präsident seinen Coach – um im Cupfinal trotzdem erstmals überhaupt in der Walliser Vereinsgeschichte zu unterliegen.

Zeidler: «Der Club hat gut zu mir gepasst»

Obwohl die Entlassung für Zeidler ein bitterer Moment war: Der Club bedeutet dem 55-jährigen Deutschen noch immer viel, dazu steht er auch vor der Begegnung vom Sonntag in St.Gallen. «Die Zeit im Wallis war besonders. Ich mochte die Menschen, ich mochte die Zweisprachigkeit. Der Club hat gut zu mir gepasst.» Nur, im Kybunpark sei es für ihn ein normales Spiel gegen einen normalen Gegner. «Erst den 3. November habe ich mir im Kalender angestrichen.» Dann tritt
St.Gallen mit Zeidler an der Seitenlinie im Tourbillon an.

In der Ostschweiz hat sich die Arbeit von Zeidler gut angelassen. Mit seiner neuen Mannschaft ist ihm ein Saisonstart nach Mass gelungen. Dem Paukenschlag beim 2:1 in Basel liessen die St.Galler einen 2:1-Erfolg gegen Sarpsborg folgen. War der Auftritt in Basel erfrischend und mutig, überraschten die Ostschweizer am Donnerstag in der Europa-League-Qualifikation mit einer Steigerung trotz 86-minütiger Unterzahl. Weil sie die Frage nach der Mentalität im Team positiv beantworteten, «waren wir nach der Partie auch so glücklich. Die Spieler haben viel Energie», so der Trainer. Man spüre, dass sie sich wohl fühlten: «Denn nur so ist es möglich, auch physisch viel zu leisten.» In der Tat ist St.Gallens angriffige Taktik aufwendig, die Spieler gehen weite Wege. So gilt es, mit den Ressourcen haushälterisch umzugehen. Denn sollten die Ostschweizer auf europäischer Ebene die norwegische Hürde Sarpsborg überspringen, stehen in den kommenden vier Wochen acht Spiele an.

Vilotic erst in Norwegen gesperrt

Trotz der positiven Resultate und trotz des guten Unterhaltungswertes der beiden Partien mit St.Galler Beteiligung: Zeidler ist sich bewusst, dass zweimal auch Glück im Spiel war. Den Norwegern gestanden die Ostschweizer beispielsweise sechs gute Tormöglichkeiten zu. Zweimal parierte ihr Torhüter Dejan Stojanovic, wie schon in Basel, herausragend. «Man hat halt doch gemerkt, dass uns ein Spieler fehlt», so Zeidler. Milan Vilotic wird nach der roten Karte erst am Donnerstag in Sarpsborg gesperrt sein, am Sonntag gegen Sion ist er spielberechtigt. «Ich hoffe, es gibt wieder ein emotionales, aufregendes Spiel, denn genau dafür machen wir den Job», so Zeidler.

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