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Celtic Glasgow, Sporting Lissabon, Dortmund – weshalb der FCSG in diesem Sommer gegen hochkarätige Teams Testspiele austrägt

Mannschaften aus der Super League sind wegen des frühen Saisonstarts beliebte Testspielgegner. Doch gratis sind Teams mit vielversprechenden Namen nicht zu haben.
Patricia Loher
Der 18-fache holländische Internationale Bas Dost (rechts) gehört zu den bekanntesten Spielern von Sporting Lissabon. (Bild: imago)

Der 18-fache holländische Internationale Bas Dost (rechts) gehört zu den bekanntesten Spielern von Sporting Lissabon. (Bild: imago)

Im Vergleich zu anderen Jahren sind St. Gallens Testspielgegner in diesem Sommer hochkarätig. Celtic Glasgow ist schottischer Serienmeister, Sporting Lissabon, das am Samstag ab 19 Uhr im Kybunpark gastiert, portugiesischer Cupsieger und der Club Cristiano Ronaldos. Der Juventus-Stürmer durchlief einst die Nachwuchsakademie von Sporting, ehe er zur grossen Karriere ansetzte.

St. Gallen ist nicht das einzige Schweizer Team, das gegen Schwergewichte des europäischen Fussballs testet. Da fast keine andere Liga des Kontinents derart früh in die Saison startet, sind Mannschaften aus der Super League beliebte Gegner: Wenige Tage vor dem Meisterschaftsstart befinden sie sich bereits im Wettkampfmodus.

St.Gallen muss dem VfB Stuttgart absagen

St. Gallens Trainer Peter Zeidler sagt, ihm sei wichtig gewesen, dass sich die Qualität der Gegner im Verlauf der Vorbereitung steigere. In den Partien gegen die 3.-Liga-Clubs Speicher und Bad Ragaz sei es darum gegangen, viele Tore zu erzielen. Celtic Glasgow war dann ein erster Gradmesser. «Thun und Bochum waren auf Augenhöhe mit uns. Sporting Lissabon dürfte uns eher überlegen sein», so Zeidler. Der Dritte der portugiesischen Liga ist St. Gallens letzter Gegner vor dem Meisterschaftsstart am 20. Juli zu Hause gegen Luzern.

St. Gallen hat sich einen Namen gemacht als Austragungsort von internationalen Testspielen, vor wenigen Wochen mussten die Verantwortlichen gar einem prominenten Interessenten eine Absage erteilen: Der VfB Stuttgart, der sich in Abtwil im Trainingslager befindet, hätte ebenfalls gerne im Kybunpark eine Partie ausgetragen. Nur war St. Gallens Planung bereits anders ausgerichtet.

Ein Testspiel kostet einige zehntausend Franken

Ivo Forster, CEO der FC St.Gallen Event AG. (Bild: PD)

Ivo Forster, CEO der FC St.Gallen Event AG. (Bild: PD)

In diesem Sommer profitieren die Ostschweizer davon, dass sich Teams wie Celtic Glasgow sowie Sporting Lissabon in Österreich und der Schweiz im Trainingslager befinden. «Wir haben uns ein gutes Netzwerk aufgebaut», sagt Ivo Forster, CEO der FC St.Gallen Event AG. Der Kontakt zu diesen Teams war schnell hergestellt, aber natürlich kommen sie nicht gratis. Sowohl Sporting als auch Celtic ­finanzieren mit Testspielen einen Teil ihres Trainingslagers. Forster will den Betrag, den er an die Clubs überweisen muss, nicht beziffern.

Bekannt ist aber: Öffnet der FC St. Gallen sein Stadion, kostet ihn das sofort mehrere zehntausend Franken – Sicherheitsleute und Helfer nicht inbegriffen. Vor dem Spiel gegen Celtic Glasgow war St. Gallens Preispolitik in die Kritik geraten. Forster sagt, man wolle mit diesen Testspielen kein Geld verdienen, aber eine schwarze Null schreiben. Die 4000 Zuschauer, die gegen die Schotten kamen, werden kaum reichen, um sich finanziell ganz schadlos zu halten. Gegen Sporting Lissabon – bekannteste Spieler sind der portugiesische Internationale Bruno Fernandes sowie der Holländer Bas Dost – rechnet Forster mit 6000 Zuschauern. Für das Testspiel gegen Dortmund am 30. Juli sind bereits 5000 Tickets verkauft.

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