Buochs droht ein Spiel in St. Gallen

FUSSBALL. Der Cup-Viertelfinal zwischen Buochs und St.Gallen muss wegen unbespielbaren Terrains verschoben werden. Die Partie soll am nächsten Mittwoch um 20 Uhr nachgeholt werden. Spielt das Wetter aber erneut nicht mit, könnte die Partie in St.Gallen stattfinden.

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Keine Chance, ein Spiel durchzuführen: Der Platz in Buochs. (Bild: Schweizerischer Fussballverband)

Keine Chance, ein Spiel durchzuführen: Der Platz in Buochs. (Bild: Schweizerischer Fussballverband)

Seit Tagen gab es in Buochs praktisch kein anderes Gesprächsthema mehr als den Cup-Viertelfinal gegen das Super-League-Team St.Gallen. Alles war angerichtet für ein grosses Fussballfest und der überraschende 1:0-Sieg im Sechzehntelfinal gegen die Young Boys weckte bei den Buochser 2.-Liga-Spielern den Hunger auf eine neuerliche Überraschung. Doch daraus wird vorerst nichts. Nach einer Platzinspektion im Seefeld entschieden die Offiziellen des Schweizerischen Fussballverbandes und ein Vertreter des Schiedsrichterteams gestern morgen, das Cupspiel abzusagen. Nach heftigen Regenfällen und Schneeregen sprang der Ball weder vom Boden auf, noch rollte er. Gemäss ersten Informationen soll die Begegnung in Buochs, wenn sie denn ausgetragen werden kann, nun am nächsten Mittwoch um 20 Uhr angepfiffen werden - dem Sieger der Partie winkt im Cup-Halbfinal ein Heimspiel gegen den FC Basel.

Es drohen Terminprobleme

Sollte das Terrain allerdings auch nächste Woche kein Spiel zulassen, drohen Terminprobleme. Die Cup-Halbfinals sind bereits auf den 8. April angesetzt. Im Vorfeld gibt es für St.Gallen keine freien Daten mehr. Am 18. März trägt es in der Super League das Spiel beim FC Sion nach, Ende März ist Länderspielpause mit der EM-Qualifikationspartie der Schweiz, am 27. März gegen Estland und der Begegnung mit den USA vier Tage später. Wenn sich am Montag abzeichnet, dass die Begegnung in Buochs erneut nicht ausgetragen werden kann, könnte das Spiel in die St.Galler AFG Arena verlegt werden. Ernst von Büren, Präsident des SC Buochs, sagt: «Das ist leider so. Eine weitere Verschiebung können wir uns nicht leisten, sonst wird die Begegnung in St.Gallen ausgetragen.» Das wäre, so der Präsident, für Spieler, Anhänger und den Verein ein Super-Gau. Kein Wunder, hat er nach der Spielabsage die Wetterprognosen konsultiert. Und diese stimmen ihn zuversichtlich: «Wenn es so bleibt und in den Tagen vor der Partie nicht zu viel Regen fällt, sollte einem Anpfiff im Seefeld nichts im Weg stehen.»

Mehraufwand für Buochs

Auf der anderen Seite beschert die Absage dem Verein nun einen Mehraufwand. «Es ist unsicher, ob uns die Helfer auch in einer Woche wieder zur Verfügung stehen», nennt Von Büren ein Beispiel. (om/red.)

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