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Aus der Traum von Europa: Der FCSG verliert in Sarpsborg mit 0:1

Dem FC St.Gallen hätte im Rückspiel gegen den norwegischen Verein Sarpsborg ein Unentschieden gereicht, um sich in die dritte Qualifikationsrunde der Europa League zu spielen. Doch am Donnerstagabend passte bei den Espen nichts zusammen.
Martin Oswald
Schrecksekunde: Silvan Hefti lanciert mit seinem verunglückten Rückpass Gegenspieler Muhammed. (EPA/Fredrik Hagen)

Schrecksekunde: Silvan Hefti lanciert mit seinem verunglückten Rückpass Gegenspieler Muhammed. (EPA/Fredrik Hagen)

Das Tor

  • 1:0, 31. Minute, Mortensen: Eine weite Flanke an den hinteren Pfosten, wo Mortensen völlig frei zum Kopfball kommt und Stojanovic aus zwei Metern bezwingt. Wo bitte ist Linksverteidiger Andreas Wittwer?

Die Spiel-Analyse

Der FC St.Gallen zeigte seine bislang schwächste Partie unter Trainer Peter Zeidler. Grün-Weiss hatte von Beginn weg Mühe, ins Spiel zu kommen gegen den aufsässigen Gegner. Das überraschte insofern, als dass in Norwegen zurzeit pausiert. Doch das Heimteam wirkte wacher, schneller, zielstrebiger. Als Nachteil für das Team von Peter Zeidler erwies sich auch der Kunstrasen. Das zeigte sich in so mancher Offensivaktion, in der der letzte Pass deutlich zu lang geriet. Es dauerte 37 Minuten, bis mit Aratore ein erster St.Galler aufs Tor schoss. Noch vor der Pause ging Sarpsborg verdient in Führung. Wie bereits in den letzten Spielen, hinterliess die Verteidigung - in dieser Szene Andreas Wittwer - keinen guten Eindruck. St.Gallen konnte sich in der zweiten Halbzeit steigern. Man trat offensiver und entschlossener auf. Aber die Klasse reichte an diesem Abend nicht für mehr Europa. Die Offensive verdiente sich das Prädikat; harmlos. Die vielen mitgereisten Fans in Sarpsborg und Tausende Zuhause am TV-Bildschirm wurden enttäuscht.

Der Beste

Torhüter Stojanovic klärte mehrmals in grösster Not und bügelte so die Fehler seiner Vorderleute aus. Ohne seine Paraden wären die St.Galler schon früher in Rückstand geraten.

Der Schlechteste

Die Passgenauigkeit! Keiner der Spieler fiel an diesem Abend besonders ab. Doch die Fehlpassquote auf dem Kunstrasen von Sarpsborg war erschreckend. Da wird es vor den Auswärtsspielen in Bern und Thun noch das ein oder andere Training auf Plastik brauchen.

Der Aufreger

Glück für den FCSG in der 40. Minute. Kapitän Silvan Hefti leistet sich einen riesigen Fauxpas und spielt einen viel zu kurzen Rückpass in die Füsse von Rashad Muhammed! Wie schon so oft im Hinspiel verliert der Franzose im Eins gegen Eins mit Dejan Stojanović die Nerven und bleibt am aufmerksamen Schlussmann hängen. Da stockte manchem Fan das Blut in den Adern, erinnerte diese Szene doch stark an die Notbremse von Vilotic im Hinspiel.

Die Fans

400 Ostschweizer nahmen den Weg in den Norden auf sich um die Espen zu unterstützen. Respekt. Der Anhang wäre bereit und hungrig für weitere europäische Abenteuer gewesen.

Die treuen Anhänger des FCSG. (Bild: EPA/Fredrik Hagen)

Die treuen Anhänger des FCSG. (Bild: EPA/Fredrik Hagen)

So geht es weiter

In der dritten Qualifikationsrunde für die Europa League hätte der amtierende kroatische Vizemeister HNK Rijeka gewartet. Doch das ist vorbei. Jetzt wartet am Sonntag im Kybunpark der FC Thun. Die Erholungszeit ist kurz.

Zum Trost

Erinnerungen an das Wunder von Moskau - der unvergessliche Sieg des FC St.Gallen auswärts gegen Spartak Moskau.

Das Spiel im Liveticker nachlesen:

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