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Amanatidis kommt zum FCSG –
Wiss könnte Kreuzband gerissen haben

News aus dem Trainingslager des FC St. Gallen: Der frühere griechische Internationale Ioannis Amanatidis wird neuer Assistenztrainer – Alain Wiss reist mit Verdacht auf Kreuzbandriss am Mittwoch nach Hause.
Christian Brägger, La Manga
Der frühere Bundesligaspieler Ioannis Amanatidis ist mindestens bis Sommer neuer Assistenztrainer des FC St. Gallen. (Bild: Imago)

Der frühere Bundesligaspieler Ioannis Amanatidis ist mindestens bis Sommer neuer Assistenztrainer des FC St. Gallen. (Bild: Imago)

Es ist weiter viel los im Trainingslager des FC St. Gallen. Nach dem Rückzug Eugen Polanskis aus privaten Gründen ist Trainer Peter Zeidler auf der Suche nach einem neuen Assistenten fündig geworden. Fortan und mindestens bis Sommer bekleidet der Grieche Ioannis Amanatidis das Amt. Amanatidis traf am Montagabend nach einer 13-stündigen Reise von Thessaloniki kommend in La Manga ein.

Der Tipp von Kuranyi

Zeidler kennt den ehemaligen Bundesligaprofi des VfB Stuttgart und von Eintracht Frankfurt aus früheren, gemeinsamen Stuttgarter Zeiten. In der zweiten Mannschaft der Stuttgarter trainierte er den damals jungen, talentierten Stürmer. Einmal mehr zeigte sich, wie gut vernetzt der St.Galler Trainer ist. Kevin Kuranyi, ebenfalls ein früherer Bundesligaprofi, hatte dem Deutschen den Tipp mit Amanatidis gegeben.

Am vergangenen Donnerstag erhielt der 37-jährige Grieche mit fast 40 Länderspielen den ersten Anruf Zeidlers – und war sofort Feuer und Flamme für die neue Aufgabe. 2016 coachte Amanatidis, der mit acht Jahren nach Deutschland kam, zuletzt die U20 von Thessaloniki. Nun will er ins Trainergeschäft so richtig einsteigen, wobei ihm seine Fussballerfahrung gewiss eine grosse Hilfe ist – auch wenn in der aktiven Zeit nicht immer alles nach Wunsch lief.

Wiss holt sich zweite Meinung in der Zentralschweiz

Dagegen gibt es schlechte Neuigkeiten von Alain Wiss. Der Verdacht auf einen Kreuzbandriss im linken Knie konnte bisher nicht entkräftet werden. Am Mittwoch reist der 28-jährige Verteidiger mit Teamarzt Andreas Bischof in die Schweiz zurück. Wiss will sich in der Zentralschweiz bei einem Vertrauensarzt eine zweite Diagnose holen. Da im Spital in der Nähe von La Manga für das MRI kein Kontrastmittel gespritzt werden konnte, ist der erste Befund ungenau.

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