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0:2 in Bern: YB zu stark für unglückliche St.Galler – Itten bereits operiert

Der FC St.Gallen verliert gegen den Liga-Dominator aus Bern mit 0:2. Die Espen spielen zwar über weite Strecken mit, in den entscheidenden Szenen fehlt aber teils das Wettkampfglück.
Tim Naef
Kam zu seinem Startelf-Debut: Alessandro Kräuchi (links). (Bild: Patrick Hürlimann/Keystone)

Kam zu seinem Startelf-Debut: Alessandro Kräuchi (links). (Bild: Patrick Hürlimann/Keystone)

Die Tore

  • 0:1, 5. Minute, Jean-Pierre Nsame: FCSG-Verteidiger Silvan Hefti verschätzt sich nach einem Flankenball und verliert das Kopfballduell gegen Roger Assalé. Dejan Stojanovic wehrt den Kopfball zwar noch auf der Linie ab, gegen den Abstauber Nsames ist er dann aber chancenlos.
  • 0:2, 31. Minute, Torschütze: Nicolas Ngamaleu. Die Berner kombinieren sich auf der linken Seite durch. Die darauffolgende Flanke findet den Kopf von Ngamaleu. Stojanovic ist zwar wiederum zur Stelle, wehrt den Ball aber genau vor die Füsse Ngamaleus ab. Dieser hat keine Probleme und erzielt das 2:0 für die Young Boys.

Die Tore im Video:

Die Spiel-Analyse

Selten passte eine Fussballphrase besser als im heutigen Spiel: «Gut gespielt, dennoch verloren». Anders als das Resultat suggeriert, spielten die St.Galler zu, besonders in der ersten Hälfte, mit den Bernern mit. In den entscheidenden Szenen waren die Young Boys aber schlicht effizienter.

Zu Beginn war St.Gallen gar die bessere Mannschaft. Und auch nach den zwei Gegentoren steckten die Espen nicht auf. So hätte Yannis Tafer kurz nach dem zweiten Berner Treffer die St.Galler wieder ins Spiel bringen können - traf aber nur den Pfosten.

Nach der Pause zeigte YB, dass es ein Spitzenteam ist. Mit wenig Aufwand kontrollierten sie das Spiel. Und spätestens nach der roten Karte gegen Milan Vilotic (74. Minute) zweifelte niemand mehr am Ausgang des Spiels.

Nach dem Spiel liess der FCSG-Coach verlauten, dass Cedric Itten bereits in Basel am Knie operiert wurde.

Die Reaktionen

Der Beste

Die Mannschaft der Young Boys. Als Zuschauer hatte man das Gefühl, die Berner könnten jederzeit einen Zahn zulegen. Nicht ohne Grund stehen sie ohne Punktverlust an der Tabellenspitze.

Beim FCSG mochte Jordi Quintillà zu überzeugen. Der 24-Jährige wusste stets etwas Intelligentes mit dem Ball anzufangen.

Die Schlechtesten

Die Verteidiger Andreas Wittwer und Milan Vilotic. Wittwer ist in der Rückwärtsbewegung vielfach zu langsam. Gegen vorne ist er inexistent.

Milan Vilotic steht in der ersten Halbzeit mehrere Male im Schilf. Sieht in der 74. Minute völlig zu recht die rote Karte.

Das gab zu reden

Die Aufstellung des FC St.Gallen: Coach Peter Zeidler mischte die Mannschaft ordentlich durch und brachte, im Vergleich zum Spiel gegen Lugano, mit Alessandro Kräuchi, Kekuta Manneh, Nassim Ben Khalifa und Yannis Tafer mehrere neue Spieler in der Startelf.

Der Schiedsrichter

So sollte es sein. Nach dem Spiel redet niemand von Schiedsrichter Nikolai Hänni. Der gebürtige Staader hatte das Spiel zu jeder Sekunde im Griff.

Die Fans

Obwohl es Mittwochabend war, war der Fan-Sektor im Stade de Suisse gut gefüllt und nicht zu übersehen. Kurz vor dem Spiel rollten die Anhänger des FCSG ein Spruchband aus: «Gute Besserung Cedric und Lüchi».

(Bild: Manuel Nagel)

(Bild: Manuel Nagel)

Das Spiel im Liveticker nachlesen:

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