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Jetzt ist es fix: FCSG-Stürmer Roman Buess wechselt zu Lausanne-Sport

Roman Buess verlässt den FC St.Gallen und schliesst sich per sofort und mindestens bis zum Ende der Saison Lausanne an. Dort trifft der Stürmer mit Trainer Giorgio Contini auf einen alten Bekannten.
Christian Brägger
Roman Buess spielte zweieinhalb Jahre für den FCSG. (Bild: Michel Canonica)

Roman Buess spielte zweieinhalb Jahre für den FCSG. (Bild: Michel Canonica)

Am Schluss konnte Roman Buess fast wählen, die Grasshoppers liebäugelten mit seiner Verpflichtung ebenso wie Lausanne. Davor hatte der Stürmer, dem St. Gallens Sportchef Alain Sutter in der Winterpause mitgeteilt hatte, den im Sommer auslaufenden Kontrakt nicht zu verlängern, für sich festgelegt: Er würde keinen Paniktransfer anstreben, keinen Schnellschuss machen, es müsse alles stimmen. Offenbar schmeckte nun das Buhlen der Waadtländer, vielleicht bemühten sie sich auch mehr und boten die besseren Perspektiven als die Zürcher, die insbesondere im sportlichen Bereich längst einen desolaten Eindruck hinterlassen.

Also wird Buess mindestens in der Rückrunde für Lausanne auf Torejagd gehen, danach gibt es die Möglichkeit, das Arbeitsverhältnis für zwei weitere Jahre bis zum Sommer 2021 auszudehnen. Beim Challenge-League-Club trifft Buess auf Giorgio Contini, seinen früheren Trainer im FC St. Gallen, der nach dem Abgang Simone Rapps zu den Ostschweizern eine Vakanz im Sturm sah. Buess soll nun mithelfen, in die Super League aufzusteigen, derzeit sind die Waadtländer Zweite, und St. Gallens Präsident Matthias Hüppi sagt mit einem Augenzwinkern: «Es ist gut, wechselt Roman nicht zu einem direkten Konkurrenten. Wir müssen die Gegner ja nicht unbedingt verstärken.»

Buess hat einen anderen Anspruch als die Ersatzbank

Nach zweieinhalb Jahren mit Hochs und Tiefs sowie 23 Toren in 87 Pflichtspielen ist für Roman Buess im FC St. Gallen somit Schluss. Zuletzt hatte der 26-Jährige einen schweren Stand, weil er sich nach Cedric Ittens Kreuzbandverletzung nicht aufdrängen konnte; Buess hat mit Stationen bei Thun oder Basel aber selbstredend den Anspruch, nicht auf der Ersatzbank zu schmoren. Buess hinterliess in der Ostschweiz dennoch seine Spuren. Herz und Kampfgeist gab es bei ihm nie zu bemängeln, manchmal vielleicht die Technik.

Oder man wünschte sich ein höheres Mass an Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor. Eines aber ist offensichtlich: Die Zahl jener Spieler der Mannschaft, die im vergangenen Frühjahr mit St. Gallen Niederlage an Niederalge reihte, wird immer kleiner. Sie wird, dem Umbruch geschuldet, weiter schrumpfen. St. Gallen legte Buess, der als Musterprofi galt und beliebt war, keine Steine in den Weg – es gibt keine Ablöse. Vielmehr reduzieren sich die Lohnkosten, und Sutter sagt: «Wir sind nun nicht unter Zugzwang, es besteht – Stand heute – kein Handlungsbedarf.» Ein Platz auf der Kontingentliste wäre noch frei.

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