Kreuzbandriss und drohendes Vertragsende für Alain Wiss – doch jetzt sagt FCSG-Präsident Hüppi: «Wir lassen ihn nicht fallen»

St. Gallens Präsident Matthias Hüppi sagt, der verletzte Spieler brauche sich um seine Zukunft keine Sorgen zu machen. Eine Option scheint es, dem 28-jährigen Verteidiger doch einen neuen Vertrag zu unterbreiten.

Patricia Loher, Christian Brägger
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Alain Wiss (Mitte) setzt sich gegen Luganos Alexander Gerndt durch. (Bild: Francesca Agosta/KEY)

Alain Wiss (Mitte) setzt sich gegen Luganos Alexander Gerndt durch. (Bild: Francesca Agosta/KEY)

Im nächsten Sommer vertragslos und nun auch noch ein Kreuzbandriss: St.Gallens Alain Wiss hat schwierige Wochen hinter sich. Doch das letzte Wort in Bezug auf die Zukunft des Spielers scheint noch nicht gesprochen zu sein. Präsident Matthias Hüppi sagt jedenfalls: «Wir lassen Wiss sicher nicht fallen. Er weiss, dass er sich keine Sorgen machen muss.» Ob der Club in Betracht zieht, dem 28-Jährigen nun doch einen neuen Vertrag zu unterbreiten, lässt der Präsident offen. Er sagt: «Das ist eine Option.» Mehr ins Detail mag Hüppi nicht gehen.

Wiss konnte das Spital verlassen

Noch haben sich die Vereinsverantwortlichen und Wiss nicht zusammengesetzt. Wichtig sei gewesen, dass sich der Spieler in Ruhe habe operieren lassen können, so der Präsident. Der Fussballer musste sich dem Eingriff am Mittwoch unterziehen. Am Montag konnte der Zentralschweizer das Spital verlassen. Die Rehabilitationsphase wird sechs bis acht Monate dauern.

Wiss, der seit dreieinhalb Jahren für die St. Galler spielt und damit zu den dienstältesten Akteuren gehört, hat sich vor zwei Wochen im Testspiel gegen den Hamburger SV im Trainingslager in Spanien das Kreuzband im linken Knie gerissen. Wenige Tage zuvor war bekannt geworden, dass die Ostschweizer den im nächsten Sommer auslaufenden Vertrag mit dem Innenverteidiger nicht verlängern würden.