FCSG: FCSG kickt wegen Bellinzonas Kabinen später

FUSSBALL. An diesem Wochenende steht in der Super-League die 20. Runde an. Die St.Galler Elf muss nicht an den Start – weil die AC Bellinzona die Garderoben umbauen lässt. Die beiden Vereine treten am 10. März gegeneinander an.

Diana Bula
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Der FCSG bestreitet die 20. Runde nicht an diesem Wochenende, sondern erst am 10. März. (Archivbild: Urs Jaudas)

Der FCSG bestreitet die 20. Runde nicht an diesem Wochenende, sondern erst am 10. März. (Archivbild: Urs Jaudas)

Jeder Fussballclub hat die Möglichkeit, bei der Swiss Football League Daten zu beantragen, an denen er nicht spielen kann. Die Organisation prüft die Gesuche, stimmt ihnen zu oder lehnt sie ab. Den Antrag der AC Bellinzona hiess die Swiss Football League gut. Der Tessiner Fussballclub lässt zurzeit unter anderem die Garderoben erneuern und hat das Spiel gegen das Team von St.Gallen-Trainer Uli Forte deshalb auf den 10. März ansetzen lassen.

Dank Test-Spielen trotzdem im Rhythmus
Bringt das spätere Spieldatum Vor- oder Nachteile mit sich? «Beides», sagt Samuel Fitzi, Pressesprecher des FC St.Gallen. Einerseits herrsche im März bestimmt optimaleres Wetter. «Aus persönlicher Erfahrung weiss ich, dass man besser auf Touren kommt, wenn es wärmer ist», so der Pressesprecher. Auch die längere Spiel-Pause wirkt sich laut Fitzi nicht nachteilig auf die Form der Ostschweizer Fussballer aus. Das Training laufe schliesslich normal weiter, so Fitzi. «Und Test-Spiele sorgen dafür, dass die Elf im Spiel-Rhythmus bleibt.» So tritt der FCSG am Freitag, 12. Februar, um 15 Uhr im Stadion Birkenwiese gegen den FC Dornbirn an.

«Nehmen wie es kommt»
Durch das später angesetzte Spiel in Bellinzona gilt es für die St.Galler Elf in der zweiten März-Woche jedoch gleich dreimal ernst: Am Sonntag, 7. März, kickt der FCSG in der AFG Arena gegen Aarau, drei Tage später im Tessin gegen Bellinzona und am Sonntag, 14. März, auswärts gegen GC. Die anderen Clubs absolvieren in der gleichen Zeit nur zwei Spiele. Ob die Mehrbelastung an den Kräften der FCSG-Spielen zehren wird, kann Fitzi nicht voraussagen: «Man muss die Partien nehmen, wie sie fallen.»

Hinzu kommt: Zum Spiel am Mittwoch, 10. März, in Bellinzona werden wohl weniger St.Galler Fans anreisen als an Wochenenden üblich. «Wie ich die Anhänger des FCSG kenne, wird die Zuschauerzahl aber dennoch beachtlich sein», hofft Fitzi.

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