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Bitter für den FC Luzern: Absage von Wunschkandidat Thomas Häberli

Seit die Saison zu Ende ist, scheint das Pech am Meisterschaftsdritten FC Luzern zu kleben: Jetzt hat auch noch der Wunschkandidat für die Nachfolge von Trainer Gerardo Seoane (neu bei YB) abgesagt, weil Thomas Häberli beim FC Basel kürzlich einen neuen Vertrag unterschrieben hat.
Daniel Wyrsch
Thomas Häberli, hier als Assistenztrainer des FC Basel im Trainingslager in Marbella, war im Gespräch als neuer Trainer des FC Luzern. (Bild: Andy Müller/Freshfocus (Marbella, 12. Januar 2017))

Thomas Häberli, hier als Assistenztrainer des FC Basel im Trainingslager in Marbella, war im Gespräch als neuer Trainer des FC Luzern. (Bild: Andy Müller/Freshfocus (Marbella, 12. Januar 2017))

Thomas Häberli (44) wäre offenbar die Wunschlösung für Luzern-Sportkoordinator Remo Meyer als Nachfolger von Gerardo Seoane gewesen, der letzten Freitag zum Meister Young Boys nach Bern gewechselt ist. Doch Häberli hat Meyer nach mehrstündigem Gespräch abgesagt, wie unsere Zeitung direkt vom früheren YB- und Basel-Profi erfahren hat.

Der Ballwiler Thomas Häberli meldete sich am Mittwochmittag aus den Ferien in Mallorca bei unserer Zeitung. "Ich wäre sehr gerne zum FCL gekommen, die Aufgabe hätte mich gereizt. Aber ich habe erst vor zweieinhalb Wochen beim FC Basel einen neuen Vertrag bis 2020 unterschrieben, ich kann meinem langjährigen Arbeitgeber jetzt nicht einfach davonlaufen", erklärte Häberli am Handy.

Häberli, der frühere U21-Trainer der Basler, wird in der nächsten Saison Assistenztrainer von FCB-Chefcoach Raphael Wicky. Der Luzerner ist zudem für die Entwicklung der jungen Basler Profis verantwortlich. Häberli sagt, dass er beim FC Basel in einem sehr guten und eingespielten Staff arbeiten könne. Seine Pläne, irgendwann in der Super League als Trainer anzugreifen, verschiebt er mit der Absage an den FCL in die mittelfristige Zukunft.

Nächster Rückschlag für die Luzerner

Für den FC Luzern muss die Absage von Thomas Häberli eine bittere Pille sein: Letzten Freitag hatte Erfolgstrainer Gerardo Seoane (39) den Verein nach knapp fünf Monaten als Cheftrainer in Richtung Meister YB verlassen und in Bern einen Dreijahresvertrag unterschrieben. Wenige Tage zuvor wechselte Mittelfeldchef Hekuran Kryeziu (25) ablösefrei zum FC Zürich, wo er ebenfalls einen Dreijahresvertrag unterschrieben hat. Vor weniger als zwei Wochen verlor zudem YB den Cupfinal gegen FCZ, womit die Zürcher als Cupsieger direkt für die Europa League qualifiziert sind und der FCL als Ligadritter zuerst zwei Qualifikationsrunden überstehen müsste, um in die Gruppenphase und zu den 3,5 Millionen Franken Startgeld der Uefa zu kommen. Hätte Meister YB das Double geholt, wäre statt Zürich der FCL direkter Europa-League-Teilnehmer gewesen.

Nun wird Luzern-Sportkoordinator Remo Meyer nichts anderes übrig bleiben, als einen anderen Nachfolger für Seoane zu finden. Im Gespräch sollen Urs Meier, Pierluigi Tami, Uli Forte und vielleicht auch wieder René van Eck und Marinko Jurendic sein. Vielleicht kontaktiert Meyer aber auch einen erfahrenen Trainer wie Marcel Koller oder René Weiler. Ob die beiden Hochkaräter zu viel Lohn für die sparsamen Innerschweizer verlangen würden, ist ein Diskussionsthema bei den Fans.

Die Zeit drängt für Meyer und den FCL: Bereits am Mittwoch nächster Woche ist Trainingsstart in Luzern.

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