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Schürpf erklärt den Baslern, warum der FCL unter Häberli wieder erfolgreich Fussball spielt

Pascal Schürpf war massgeblich am Luzerner Höhenflug vor einem Jahr beteiligt - und er ist auch jetzt unter dem neuen Trainer Thomas Häberli torgefährlich. Dass am Samstag (19 Uhr) der FC Basel beim FCL zu Gast ist, passt dem Basler «Fuenfrappe» ins Konzept.
Daniel Wyrsch
Im letzten Ligaspiel in Thun (1:1) bejubelt FCL-Linksaussen Pascal Schürpf sein achtes Saisontor, dazu kommen noch die beiden Treffer im gewonnenen Cup-Viertelfinal gegen YB. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (17. März 2019))

Im letzten Ligaspiel in Thun (1:1) bejubelt FCL-Linksaussen Pascal Schürpf sein achtes Saisontor, dazu kommen noch die beiden Treffer im gewonnenen Cup-Viertelfinal gegen YB. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (17. März 2019))

Der Stadtbasler Pascal Schürpf (29) startet beim FC Luzern zum zweiten Mal durch: Wie schon im Frühjahr 2018, als er unter Gerardo Seoane die Innerschweizer mit 10 Toren in 11 Spielen auf Platz 3 schoss, ist er mit dem neuen Coach Thomas Häberli torhungrig. Im Cup-Viertelfinal gegen Seoanes YB steuerte er die ersten beiden Treffer zur 4:0-Gala bei, in der Liga traf er als Erster beim 3:0-Heimsieg über St. Gallen und er köpfelte ebenso gekonnt in Thun zum 1:1-Endstand ins Netz.

Zahlreiche Ticketanfragen aus Basel

«Vom Lauf her hätte ich auf die zweiwöchige Länderspielpause verzichten können», sagt Schürpf, «aber mit den drei Partien innerhalb von neun Tagen gegen Basel, YB und Sion vor der Brust, kommt uns der Meisterschaftsunterbruch entgegen.» Speziell ist für den ehemaligen Junior der Old Boys Basel und des grossen FCB, für den er auch bei den Profis zum Einsatz kam, immer wieder das Aufeinandertreffen mit den Rot-Blauen. «Allein schon wegen meiner Familie und den Freunden aus Basel sind die Spiele gegen den FCB immer wieder etwas Besonderes für mich. Plötzlich wollen alle Tickets!», erzählt Schürpf.

LZ-Fussballtalk

Unser Videoformat LZ-Fussballtalk gibt's auch vor dem Heimspiel gegen den FC Basel. Das Video finden Sie am Ende dieses Artikels.

Man spürt, Pascal Schürpf ist hochmotiviert für Samstagabend, wenn er mit dem wiedererstarkten FCL in der Swisspor-Arena seinem Ex-Klub gegenübersteht. Eine Journalistin aus Basel möchte von Luzerns Nummer 11 wissen, wie es René Weilers Nachfolger Thomas Häberli geschafft hat, in kurzer Zeit aus den Luzerner Kummerbuben wieder selbstbewusste Sieger (drei Siege, zwei Unentschieden in fünf Pflichtspielen) zu machen. Schürpf antwortet: «Er ist ein Trainer, der mitlebt und einen Plan hat. Nicht nur einen Plan A, sondern auch einen Plan B. Jeder weiss jetzt, was zu tun ist. Und Thomas Häberli lebt die Werte, die wir beim FCL haben.»

Individuelle Videoanalyse mit Häberli

Positiv findet Schürpf unter anderem auch die individuellen Gespräche mit dem Coach. «Kürzlich hat er mit mir alleine eine Videoanalyse gemacht», erzählt der Linksfuss, der aber auch mit dem rechten Fuss oft trifft und kopfballstark ist. Schürpf schätzt enorm, wie sich Häberli mit den einzelnen Spielern auseinandersetzt.

Schliesslich meint der FCL-Topskorer (8 Tore, 8 Assists), er wolle den Trainer nicht noch mehr loben. «Sonst holt ihn plötzlich ein anderer Verein!», so Schürpf. Nicht ohne Grund: Letzten Sommer wurde Gerardo Seoane vom frischgebackenen Meister Young Boys nach Bern geholt, die FCL-Verantwortlichen zeigten sich auf dem falschen Fuss erwischt. Bis dato hat der Ballwiler Häberli lediglich einen Vertrag bis zum Saisonende mit den Innerschweizern.

Warum Schürpf auch «Fuenfrappe» heisst

Und dann lüftet Pascal Schürpf noch das Geheimnis, warum er sich auf seinem Instagram-Account «Fuenfrappe» nennt: «Früher waren mein Bruder und ich PC-Gamer, das sind übrigens die richtigen Gamer - nicht jene, die Playstation spielen. Dafür musste ich einen Namen haben, ich entschied mich für Fuenfrappe.» Obwohl ihm Social-Media-Experten und der FCL-Medienchef immer wieder raten, mit seinem bekannten Vor- und Nachnamen viel mehr Follower gewinnen zu können, bleibt er seiner bisherigen Bezeichnung treu. «Für mich stimmt das so, der Name hat Geschichte und passt.»

Pascal Schürpf geht auf dem Fussballplatz und daneben unbeirrt seinen Weg. Hoffentlich für den FCL und seine Fans auch wieder am Samstag gegen den Ex-Serienmeister Basel.

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