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FCL-Routinier Christian Schwegler nach dem Auftaktsieg: «Die VAR-Entscheide sind uns sicher entgegengekommen»

Die FCL-Spieler haben wie ihr Trainer Thomas Häberli am Samstag nach dem 2:0-Vollerfolg in St. Gallen nicht um den heissen Brei herum geredet: Das war spielerisch ein schwacher Start in die neue Saison. Trotzdem stellt Christian Schwegler richtig fest: «Am Ende zählen die drei Punkte.»
Daniel Wyrsch, St. Gallen
Der Luzerner Verteidiger Christian Schwegler (links) im Zweikampf mit dem St. Galler Miro Muheim. (Bild: Georgios Kefalas/Keystone, St. Gallen, 20. Juli 2019)

Der Luzerner Verteidiger Christian Schwegler (links) im Zweikampf mit dem St. Galler Miro Muheim. (Bild: Georgios Kefalas/Keystone, St. Gallen, 20. Juli 2019)

Der rechte Aussenverteidiger Christian Schwegler ist inzwischen 35 Jahre alt, doch der gebürtige Ettiswiler hat erneut bewiesen, dass er mit den Jungen noch immer mithalten kann. Im Laufduell mit dem 21-jährigen St. Galler Flügelspieler Derek Kutesa (Ex-FCL) konnte Schwegler erfolgreich tackeln und den Ball ungefährlich machen. Der frühere RB-Salzburg-Meisterspieler schätzte nach dem 2:0-Startsieg die Leistung der Luzerner korrekt ein: «Am Ende der Partie zählen die drei gewonnenen Punkte. Aber ja, es stimmt, das war definitiv kein gutes Spiel von uns.»

Vor allem die erste Halbzeit war spielerisch eindeutig unzureichend gegen die sehr aufsässigen St. Galler, die mutig auftraten und den Sieg suchten, aber im Abschluss meist harmlos agierten. Schwegler analysierte: «Wir hatten keinen Zugriff in den ersten 45 Minuten.» Besser sah er seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit: «Da hatten wir deutlich mehr Spielanteile als noch vor der Pause.»

«Richtige Schiedsrichter-Entscheide dank dem VAR»

Zu den ersten Erfahrungen mit dem Video Assistant Referee (VAR) meinte Schwegler: «Die VAR-Entscheide sind uns sicher entgegengekommen.» Der älteste Luzerner Profi neben David Zibung (der 35-jährige Goalie sass in St. Gallen auf der Tribüne) führte aus: «Der VAR soll für Fairness sorgen. Zweimal wurde er in diesem Match eingesetzt, zweimal sind die Schiedsrichter-Entscheide dank der VAR-Unterstützung meiner Meinung nach richtig gefällt worden.»

Beim zurückgenommenen Penalty für St. Gallen sei er sicher, dass es kein Foul von Lazar Cirkovic gewesen ist. «Da stand ich direkt daneben. Beim Elfmeter für uns, war ich zu weit weg, um die Szene genau zu sehen. Aber die Mitspieler haben mir zu verstehen gegeben, dass Lucas Alves von Goalie Stojanovic klar getroffen wurde.»

«Ein dreckiger Sieg» aus Sicht von Debütant Marius Müller

Einen starken Einstand hatte beim FCL der neue Torhüter Marius Müller. Der 26-jährige Deutsche sagte klipp und klar: «Das war ein dreckiger Sieg für uns. Wir müssen aufpassen und uns steigern, so viel Dusel werden wir so schnell nicht wieder haben.»

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