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FCL reist selbstbewusst zum Letzten

Im zweiten Spiel unter Thomas Häberli trifft der FC Luzern heute (19 Uhr) auswärts auf das Schlusslicht GC. Beim FCL sind der neue Trainer sowie Stürmer Shkelqim Demhasaj zuversichtlich für den kapitalen Match.
Daniel Wyrsch
Luzern-Stürmer Shkelqim Demhasaj (Mitte) gegen den Zürcher Toni Domgjoni (rechts). (Bild: Melanie Duchene/Keystone (Zürich, 24. Februar 2019))

Luzern-Stürmer Shkelqim Demhasaj (Mitte) gegen den Zürcher Toni Domgjoni (rechts). (Bild: Melanie Duchene/Keystone (Zürich, 24. Februar 2019))

Thomas Häberli (44) ist guter Dinge vor der enorm wichtigen Partie beim Schlusslicht Grasshopper-Club Zürich. Im Gegensatz zu seinem ersten Spiel als Luzerner Teamchef am letzten Sonntag beim FC Zürich (1:1) soll seine Mannschaft frischer auftreten. Im Training hätten sie dieses Defizit korrigiert. «Wir werden am Samstag gegen GC spritziger sein!», verspricht Häberli.

Zudem hat der neue FCL-Trainer am Spielaufbau gefeilt. Statt der vielen langen Bälle sollen seine Schützlinge vermehrt auf Passkombinationen setzen. «Wir müssen besser Fussball spielen als gegen den FC Zürich», erklärt Häberli, «der letzte Pass muss besser ankommen.»

Frischen Elan holen durch ein Erfolgserlebnis

Präzisere Zuspiele in den Strafraum würden die Arbeit der Stürmer Shkelqim Demhasaj (22) und Blessing Eleke (22) erleichtern. Der Nigerianer ist nach einer Spielsperre zurück, Demhasaj dürfte aber gegen GC anfangen. In 17 Liga-Einsätzen dieser Saison hat er erst zwei Tore erzielt und zwei Assists gegeben. In den letzten vier Partien holte er keinen Skorerpunkt. Trotzdem ist der Schweiz-Kosovare weiterhin fest überzeugt von seinen Fähigkeiten. «Das Selbstvertrauen ist nicht weg, wichtig ist, dass ich es auf dem Platz zeigen kann.» Er ist sicher, dass ein Erfolgserlebnis ihm und der ganzen Mannschaft einen Schub geben würde.

Shkelqim «Mimi» Demhasaj hat ein gutes Gefühl, weil er und seine Mitspieler am Spielaufbau feilten. «Thomas Häberli hat uns Stürmern und den Mittelfeldspielern gezeigt, wie wir laufen müssen.» Der frühere YB-Angreifer Häberli kann in der Offensive aus seiner Erfahrung schöpfen.

Ein Spaziergang wird das ­Duell mit dem Tabellenletzten aber kaum. Demhasaj erwartet wie sein Trainer ein Kampfspiel. «Denn GC will den Sieg ebenfalls. Wer mehr kämpft, konsequenter in die Zweikämpfe steigt, mehr läuft und dazu effizient im Abschluss agiert, wird siegen», betont Luzerns Nummer 20.

GC wolle vom Tabellenende weg, sein Team möchte von Platz 7 aus weiter nach oben klettern. Demhasaj ist überzeugt: «Mit unseren Qualitäten gehören wir auf einen Platz zwischen 3 und 5.» Für diese mutige Aussage gebührt dem Schaffhauser ein Kompliment. Der junge Angreifer verlangt von sich und seinen Mitspielern mehr als FCL-Präsident Philipp Studhalter vorgibt. In dieser Woche hatte dieser von einem Rang zwischen 4 und 8 gesprochen, der für Luzern gemäss dessen Budget realistisch sei.

Unbeeindruckt gibt sich Demhasaj auch in Sachen Trainerwechsel: Thomas Häberli ist nach Markus Babbel, Gerardo Seoane und René Weiler bereits der vierte Trainer in seinen erst eindreiviertel Jahren beim FCL. «Ich bin daran gewöhnt, schon zuvor beim FC Schaffhausen hatte ich mit Maurizio Jacobacci, Axel Thoma und Murat Yakin drei verschiedene Coaches.»

Demhasaj nimmt das Positive heraus: «Von allen sieben Trainern, die ich in drei Jahren bei den Profis hatte, konnte ich etwas lernen.» Respektvoll spricht er von Häberlis Vorgänger René Weiler, obwohl ihn dieser vor allem in der Anfangszeit der Zusammenarbeit hart anging, über ihn sagte, es fehle ihm am nötigen Durchsetzungsvermögen. «Die Direktheit von René war kein Problem für mich, ich habe seine Kritik immer angenommen.» Damit sei er gut gefahren, nach einer Durststrecke habe er sich unter Weiler durchgesetzt. «Wie bisher bei allen Trainern will ich mich jetzt auch bei Thomas Häberli durchsetzen und spielen», stellt Demhasaj fest.

Caiuby und Ravet sind die Trümpfe der «Hoppers»

Bei aller Zuversicht macht sich Häberli Gedanken, wie die FCL- Defensive die neuen GC-Angreifer Caiuby und Yoric Ravet neutralisieren könnte. «Beide spielten Bundesliga, wir müssen vor ihnen auf der Hut sein.» Vielleicht mit Marvin Schulz statt Lazar Cirkovic in der zentralen Abwehr.

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