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FCL hat gegen Adi Hütters Eintracht Frankfurt deutlich das Nachsehen

Der FC Luzern ist mit der 1:3-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt am Uhrencup in Biel noch gut bedient. Ohne den neuen deutschen Torhüter Marius Müller hätte es eine erheblich höhere Klatsche im letzten Testspiel vor dem Saisonstart absetzen können.
Daniel Wyrsch, Biel
Luzerns Pascal Schürpf (links) im Zweikampf mit dem Frankfurter Filip Kostic. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus, Biel, 12. Juli 2019)

Luzerns Pascal Schürpf (links) im Zweikampf mit dem Frankfurter Filip Kostic.
(Bild: Martin Meienberger/Freshfocus, Biel, 12. Juli 2019)

Der FC Luzern stand im letzten Testspiel einem starken Widersacher gegenüber: Der frühere YB-Coach Adi Hütter konnte als Trainer des Bundesligisten Eintracht Frankfurt 20 Feldspieler (pro Halbzeit je 10) einsetzen, ohne dass sein Team an Qualität einbüsste. Der FCL fing sich nach einem 0:2-Rückstand etwas auf, Idriz Voca schloss eine tolle Kombination vor der Pause mit dem Anschlusstor ab. Der Vorlagengeber war Shkelqim Demhasaj.

Die Frankfurter dominierten aber auch die zweite Halbzeit. Goncalo Paciencia traf zum 3:1-Endstand für die Deutschen. Luzerns neuer Torhüter Marius Müller verhinderte mit mehreren Klasseparaden eine höhere Niederlage.

Unzufriedener Luzern-Coach Häberli

FCL-Cheftrainer Thomas Häberli meinte nach dem Match: «Unsere Hauptprobe für den Meisterschaftsstart in einer Woche in St. Gallen ist missglückt. Wir sind zu weit auseinander gewesen, das hat zu Lücken geführt. Dazu haben wir den Frankfurtern Bälle in die Füsse gespielt. Die Eintracht hat auf die 1:5-Niederlage gegen YB vom Mittwoch eine klare Reaktion gezeigt.» Häberli stellte aber ebenso fest: «Nach einer harten Vorbereitung fehlt meinen Spielern im Moment noch immer die Frische. Das war zu erwarten gewesen. Jetzt folgt eine Phase der Erholung, damit wir für den Start in St. Gallen bereit sind.»

Luzern-Coach Thomas Häberli (rechts) im Gespräch mit Adi Hütter, dem Trainer von Eintracht Frankfurt. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus, Biel, 12. Juli 2019)

Luzern-Coach Thomas Häberli (rechts) im Gespräch mit Adi Hütter, dem Trainer von Eintracht Frankfurt. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus, Biel, 12. Juli 2019)

Trotz der ernüchternden Leistung gegen den Europa-League-Halbfinalisten der Vorsaison und Bundesliga-7. ist Häberli guten Mutes für den Meisterschaftsauftakt. Am vergangenen Dienstag hatte der FCL gegen den Premier-League-Klub Crystal Palace am Uhrencup in Biel nach den regulären 90 Minuten 1:1 unentschieden gespielt, im anschliessenden Elfmeterschiessen setzte sich das Team von Roy Hodgson mit 6:5 durch.

Luzern – Eintracht Frankfurt 1:3 (1:2)

Tissot-Arena, Biel. – 1867 Zuschauer. – SR Hänni.

Tore: 8. Kamada 0:1. 17. Haller 0:2. 44. Voca (Demhasaj) 1:2. 71. Paciencia 1:3.

Luzern: Müller; Schwegler, Lucas Alves, Cirkovic, Sidler; Voca, Ndenge; Demhasaj (46. Schulz), Margiotta (87. Tia Chef), Schürpf; Eleke.

Eintracht Frankfurt, 1. Halbzeit: Rönnow; Tuta, Hasebe, Willems; Da Costa, Stendera, De Guzman, Durm; Haller, Kamada, Rebic.

Eintracht Frankfurt, 2. Halbzeit: Rönnow; Toure, Russ, Ndicka; Chendler, Kohr, Torro, Kostic; Paciencia, Joveljic, Gacinovic.

Bemerkungen: Luzern mit Enzler (Ersatz), ohne Zibung (nicht im Aufgebot). 40. Kopftor von Eleke wegen Abseits aberkannt. 62. Schwegler lenkt an eigenen Pfosten ab.

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