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FCL-Coach Thomas Häberli befasst sich mit dem Europacup - die richtige Vorbereitung ist ihm sehr wichtig

Trainer Thomas Häberli hat mit Luzern den Ligaerhalt geschafft, seine Vertragsverlängerung soll nur noch Formsache sein. Bleibt er wie erwartet beim FCL, will er für alle Wettbewerbe vorbereitet sein.
Daniel Wyrsch
Aller Voraussicht nach kann Thomas Häberli den FCL erstmals auf eine Saison vorbereiten. (Bild: Andy Müller/Freshfocus (Zürich, 24. Februar 2019))

Aller Voraussicht nach kann Thomas Häberli den FCL erstmals auf eine Saison vorbereiten. (Bild: Andy Müller/Freshfocus (Zürich, 24. Februar 2019))

Das mit 2:3 verlorene Spiel vom Mittwoch in Basel war ein Spiegelbild der Saison. Ein schlechter Start wie in die Vorrunde und wie später ebenso in die Rückrunde. Dann ein Aufbäumen, die Spieler bewiesen, dass dieser FC Luzern der Ausgabe 2018/19 mitunter attraktiven Fussball spielen kann. Am Ende stand man aber mit leeren Händen da wie nach dem Cup-Halbfinal zu Hause gegen Thun (0:1). Die Gesamtleistung der Innerschweizer reichte nicht, um gegen die mit einer «B-Elf» angetretenen Basler, die fast alle Stammkräfte für den Cupfinal vom Sonntag schonten, einen Punkt zu ergattern.

Dank des 1:0-Sieges von Sion über Xamax kann Luzern in den restlichen zwei Runden auch theoretisch nicht mehr von den Neuenburgern eingeholt werden. Die Barrage wird in dieser Saison ohne den FCL stattfinden, der Ligaerhalt ist geschafft.

Sechs Mannschaften fahren Achterbahn

Dabei haben die Innerschweizer mit den drei Punkten aus dem 4:0-Heimsieg gegen den Absteiger Grasshoppers im abgebrochenen Spiel vom vergangenen Sonntag noch immer die Chance auf einen Platz, der für den Europacup berechtigt. Denn die Mannschaft von Thomas Häberli ist nicht die einzige, der es an Kontinuität mangelt. Luzern macht mit Thun, Lugano, Zürich, St. Gallen und Sion an einem Schneckenrennen mit, weil die Teilnehmer gleichzeitig Achterbahn fahren. Sechs Super-League-Teams befinden sich in einem ständigen Auf und Ab, kämpfen permanent mit fehlender Konstanz. Der Unterschied zum hoch überlegenen Meister YB und dem Zweiten Basel ist gross. So gross, dass der FCB mit der zweiten Garde und einem Nachlassen nach der 3:0-Führung den FCL noch immer besiegt.

Trainer Häberli mochte gar nicht darauf eingehen, dass seine Mannschaft gegen «Basel B» nichts Zählbares holte. Stattdessen hob er die Umstellungen hervor, die Luzern dank zwei schön herausgespielten Toren von Shkelqim Demhasaj zurück ins Spiel brachten.

Ein- oder Zweijahresvertrag?

Die Vertragsverlängerung mit dem Nachfolger von René Weiler sollte nur noch Formsache sein. Die wichtigste Frage ist: Bekommt Häberli einen Ein- oder Zweijahresvertrag? Für den 45-jährigen Seetaler ist klar, dass er in der Woche nach dem letzten Saisonmatch am 25. Mai in Bern gegen YB eine Auslegeordnung mit Sportchef Remo Meyer machen will. «Wir müssen eine Aufarbeitung der turbulenten Saison vornehmen und die neue Spielzeit planen.»

Häberli hat am 21. Februar für den freigestellten Weiler die FCL-Profis übernommen. Im Juni kann Häberli aller Voraussicht nach das Team erstmals auf eine Saison vorbereiten.

Häberli will so oft wie möglich mit Luzern spielen

In einem Interview mit «Zentralplus» hat sich der Super-League-Trainerneuling etwas ungeschickt ausgedrückt. Seine Aussagen hatten den Anschein gemacht, dass ihm eine Europa-League-Qualifikation via einen möglichen Gegner aus Kasachstan wegen der Reisestrapazen zu anstrengend wäre. Unserer Zeitung erklärte er, was er damit sagen wollte: «Wenn wir wissen, auf welchem Platz wir gelandet sind und die Berechtigung hätten, im Europacup zu spielen, müssen wir eine Auslegeordnung machen und genau planen, wie wir diese Zusatzbelastung anpacken können.»

Häberli betonte: «Ich will so oft wie möglich mit dem FCL spielen. Wir müssen darauf aber richtig vorbereitet sein.» Als Trainer ist es seine Pflicht, die Saison zu planen und solche Dinge einzufordern. Er stellte klar: «Wir leben 24 Stunden am Tag für den Fussball.»

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