FCF und Sirnach machen Winterschlaf

Die Thurgauer Teams in der 2. Liga interregional verabschieden sich nach der ersten Saisonhälfte in die wohlverdiente Winterpause. Frauenfeld überwintert auf Platz 4, Sirnach unter dem Strich.

Remo Fuchs
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Frauenfeld (rot) gegen Sirnach gibt es erst im neuen Jahr wieder. (Bild: Mario Gaccioli)

Frauenfeld (rot) gegen Sirnach gibt es erst im neuen Jahr wieder. (Bild: Mario Gaccioli)

FUSSBALL. Die Hälfte der Saison 2012/13 in der 2. Liga interregional, Gruppe 6, ist nach 13 Partien bereits Schnee von gestern. Die beiden Thurgauer Clubs haben die erste Etappe unterschiedlich gemeistert.

Frauenfeld hat die Aufgaben nach zwei Start-Heimniederlagen fast immer perfekt gelöst und darf sich auf Platz vier in die Winterpause verabschieden. Sechs Siege, vier Unentschieden und drei Niederlagen ergaben bis anhin 22 Punkte. Zuletzt gab es einen 2:1-Auswärtssieg gegen Töss. 22 Zähler: Ein Wert, der dem FC-Frauenfeld-Trainer Ueli Heeb gefällt: «Letztes Jahr holte der FCF 20 Punkte in der Vorrunde. Dieses Ziel strebten wir auch diese Saison an.» Heeb will mit Frauenfeld die gute vergangene Saison nach dem Aufstieg bestätigen und damit am Ende der Saison einen vorderen Platz in der Tabelle einnehmen.

«Und mit dem Abstieg wollen wir nichts zu tun haben», sagt Ueli Heeb, der im Sommer das Team der Kantonshauptstädter übernommen hat, weiter. Auf die Abstiegsplätze hat der FCF bereits ein Polster von neun Punkten. Und auf Leader Chur lediglich einen Rückstand von sieben Zählern. Ob die Winterpause zum richtigen Zeitpunkt kommt, weiss Trainer Heeb nicht: «Ich hoffe, dass wir den Schwung im Frühling mitnehmen.»

Aufsteiger unter dem Strich

Etwas weniger erfolgreich hat Sirnach die erste Saisonhälfte zurückgelegt. Der Aufsteiger hatte hartes Brot zu beissen und belegt nach 13 Spielen Rang 13 in der Tabelle und somit den vorletzten Platz. Trainer Ridvan Rexhepaj ist mit der Punkteausbeute ganz und gar nicht zufrieden: «Wir haben acht Punkte zu wenig geholt. Der Mannschaft aber kann ich keinen Vorwurf machen.»

Rexhepaj spricht vor allem die sechs Partien an, in welchen der Aufsteiger Remis gespielt hat: «Wir hatten mehrmals die Chance, ein Spiel für uns zu entscheiden, liessen diese jedoch aus.» Der Sirnach-Coach streicht jedoch heraus: «Wir sind immer als Team aufgetreten, auch wenn wir mal nicht überzeugen konnten.» Hinzu kommt noch, dass sich Sirnach zuerst in der höheren Liga zurechtfinden musste.

Pause kommt rechtzeitig

Für Rexhepaj kommt die Winterpause gerade rechtzeitig: «Wir können in dieser Zeit genau analysieren, welche Fehler wir in der Vorrunde gemacht haben, und die Spieler können die Kräfte sammeln und sich erholen.» Heute Samstag steht noch das letzte Spiel in diesem Jahr an: Sirnach tritt in der ersten Schweizer-Cup-Vorrunde auswärts gegen Seefeld (2. Liga interregional) an. Von Anfang Dezember bis Mitte Januar finden keine Trainings statt. Das erste Spiel nach der Winterpause ist am 10. März. Sirnach empfängt dann Freienbach (7.).

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